Was ist ein Beistellpferd & für wen ist es geeignet? Aufklärung

Was ist ein Beistellpferd & für wen ist es geeignet

Auch Reitpferde kommen einmal in die Jahre. Mit zunehmendem Alter können Pferde dann nicht mehr die Leistung bringen, die für das Reiten von ihnen erwartet wird. Darüber hinaus können Pferde krank werden oder mit der Zeit unter anderweitigen Einschränkungen leiden. In solchen Fällen bleibt den jeweiligen Besitzern oft nichts anderes übrig, als das Pferd abzugeben oder günstig zu verkaufen.

Doch natürlich wollen Pferdebesitzer in der Regel garantieren, dass ihre Pferde auch nach Abgabe gut versorgt sind und den Rest ihres Lebens artgerecht verbringen können. Eine Möglichkeit, das zu gewährleisten, besteht darin, kranke oder ältere Pferde als Beistellpferde abzugeben. Hier erfahren Sie, was genau unter einem Beistellpferd zu verstehen ist, für welche Zwecke sie genutzt werden und für wen sie geeignet sind.

Was ist ein Beistellpferd?

Ein Beistellpferd ist ein zu kleines, älteres oder erkranktes Pferd, das nicht oder nicht mehr geritten werden kann. Zu einem Beistellpferd werden solche Pferde dann, wenn sie als Sozialpartner für ein Reitpferd oder einen Menschen eingesetzt werden. Sie sind in der Anschaffung günstig, bedürfen aber häufig besonderer Pflege.

Für wen sich Beistellpferde eignen

Pferde sind soziale Tiere. Ihr Wohlbefinden und ihre Leistungsfähigkeit hängt daher auch vom Umgang mit anderen Pferden ab. Genau wie Menschen, brauchen auch Pferde deshalb Freunde. Ein Pferd, das nicht reitfähig ist, kann darum gut zu einem Reitpferd auf die Weide gestellt werden. Zwischen den vierbeinigen Sozialpartnern entsteht häufig eine Bindung, die beiden Tieren gut tut.

Darüber hinaus sind Pferde bei Menschen äußerst beliebte Tiere. Sie sind loyal und können gut zuhören. Denn auch wenn sie die Worte vielleicht nicht verstehen, Pferde können Töne und Gefühle bei Menschen durchaus bis zu einem gewissen Grad wahrnehmen. Auch Menschen, die selber nicht reiten, wünschen sich deshalb häufig den Umgang mit einem Pferd. Beistellpferde eignen sich darum auch als soziale Begleiter für Menschen, die sich einen Tierfreund wünschen.

Warum Aufwand und Kostenfaktor nicht unterschätzt werden sollten

Beistellpferde kosten bezüglich der Unterbringung und Versorgung mindestens genau so viel wie normale Reitpferde. In vielen Fällen sind die Kosten sogar höher, da zum Beispiel ein krankes Pferd regelmäßig besondere tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen benötigt.

Deshalb eignen sich Beistellpferde nicht für Menschen, die ein Pferd günstig erwerben wollen, sich dann aber nicht darum kümmern können. Für alle Menschen, die dagegen den Aufwand nicht scheuen, einem älteren, kranken oder anderweitig nicht reitbaren Pferd ein schönes Zuhause zu bieten, kommen Beistellpferde als Freund und Sozialpartner für Reitpferde und Pferdeliebhaber jedoch gleichermaßen in Betracht.

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