Was ist ein Bewerberauswahltag? – Aufklärung

Wer sich auf eine offene Stelle als Auszubildende/r beworben hat, kann in der Regel mit einer Antwort rechnen – entweder mit einer Absage oder einer Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Es kommt allerdings vor, dass Unternehmen so viele Bewerber haben, dass diese zunächst zu einem Auswahltag eingeladen werden, bevor sie überhaupt ein erstes Gespräch haben.

Es ist keine Seltenheit, dass dann 20 oder 30 Bewerber an einem Tag zusammen kommen. Manchmal bezeichnet der Tag auch einen Zeitraum, der sich über zwei Tage erstreckt und es muss eine Übernachtung und Abendveranstaltung mit eingeplant werden.

So läuft dieser Tag ab

Die Bewerber werden nun meist in kleinere Gruppen aufgeteilt und müssen nun Aufgaben lösen oder sich präsentieren. Und sie werden dabei natürlich die gesamte Zeit über beobachtet. Wer geht an Probleme und Lösungen wie heran? Wer verhält sich wie in der Gruppe?

Auch Einzelgespräche sind möglich. oft ist nach diesem Tag bereits klar, wer in die nächste Runde kommt. Wer sich besonders gut präsentiert hat, kann vor Ort oft noch mit einem Ausbildungsvertrag rechnen. Meist erhält man die Rückmeldung allerdings wenige Tage später per Post.

Der Bewerberauswahltag ähnelt damit einem Assesment Center, ist allerdings nicht so anspruchsvoll, da die Bewerber ja gerade oft erst 16 bis 18 Jahre alt sind und noch keinerlei Berufserfahrung nachweisen können.

Wieso gibt es diesen Tag?

Die Firmen machen es sich damit einfach: Statt zeitaufwändig Einzelgespräche zu führen, laden sie so viele interessante Kandidaten wie nur möglich ein und überlegen erst dann, wen sie näher kennenlernen möchten. Der Einzelne mag dabei vielleicht untergehen, aber für die Unternehmen ist das einfacher.

Denn oft entscheidet sich bereits in den ersten 15 Sekunden, ob ein Kandidat grundsätzlich interessant ist oder nicht. Das geht in der Masse tatsächlich schneller.

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