Was ist ein broschiertes Buch? – Aufklärung

Wenn jemand ein broschiertes Buch in der Hand hat, dann kann er sicher sein, dass es sich auf jeden Fall um die hochwertige Ausgabe eines Druckerzeugnisses handelt. Taschenbücher sind meist schlechter verarbeitet als broschierte Bücher, wenn gleich die meisten Personen sie für unterwegs wesentlich praktischer finden. Der Umschlag lässt sich bei broschierten Varianten noch biegen.

Weshalb gibt es beides?

Die Frage ist natürlich, weshalb Bücher sowohl als Taschenbuch als auch als broschierte Version veröffentlicht werden. Lohnt sich das für die Hersteller überhaupt? Schwer zu sagen. Das ist wie so vieles anderes auch oft eine Frage des Geschmacks. Denn der Umschlag aus Karton oder Papier steht für Hochwertigkeit. Manche Menschen haben das offenbar lieber in der Hand als ein Taschenbuch.

Der Druck von Taschenbüchern ist nämlich günstiger und damit für die Kunden auch erschwinglicher.

Daher sind broschierte Bücher so beliebt

Softcover – das bedeutet broschiert übersetzt eigentlich – ist einfach angenehm. Die Bücher, die sich knicken lassen, liegen gut in der Hand und sind praktisch. Kein Wunder also, dass die bei den Kunden beliebt sind. Das Taschenbuch allerdings kann das ja auch: Es ist biegsam und hat einen weichen Einband. Der Nachteil ist aber, dass es eben oft günstig hergestellt wird und daher auch explizit ausgewiesen werden muss.

Es ist leichter, meist kleiner und damit oft schlechter lesbar. Der Druck selbst ist nicht so hochwertig wie bei einem broschierten Buch. Daher wählen viele Kunden die hochpreisige Variante und damit das broschierte Buch.

Außerdem gibt es eine weitere Besonderheit: Das Taschenbuch kommt immer als Letztes auf den Markt. Zuerst wird die broschierte, teure Variante verkauft ehe das günstige Modell für die breite Masse veröffentlicht wird. Doch ehrlich gesagt geht es den meisten Lesern vorrangig um das, was drin steht.

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