Was ist ein Journal in der Firma? – Erklärung & Beispiel

Das Journal beinhaltet alle Vorfälle einer Firma in einer bestimmten Periode. Die Aufzeichnung erfolgt in chronologischer Reihenfolge. Dass Journal ist somit als Grundlage für die Buchführung anzusehen. Alle hier aufgezeichneten Vorfälle werden dann in das Hauptbuch übertragen. Insgesamt soll ein Journal dazu dienen, dass schnell nachvollzogen werden kann, an welchem Tag welche Geschäftsfall stattfand.

Der Aufbau

Das Journal steht das Wesentliche Buch der Buchführung da. Hier findet sich eine chronologische Aufstellung aller Geschäftsvorfälle. Verpflichtend sind dabei die folgenden Aufstellung:

  • Datum
  • Betrag
  • Verweis auf den Beleg
  • Laufende Nummer

Daneben findet sich auch oft eine Erläuterung von jedem Geschäftsvorfall. Dies ist jedoch nicht verpflichtend. Der Sinn eines Journals ist, dass die Vorfälle eins Unternehmens nicht nur in den Bilanzpositionen eingeordnet werden. Auch die chronologische Darstellung ist rechtlich verpflichtend.

Die Erstellung eines Journals

Zunächst findet eine Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle in unterschiedlichen Büchern statt. In einem zweiten Schritt findet dann die Erstellung des Journals statt. Dabei werden die folgenden vier Bücher als Gründe herangezogen:

Kassenbuch
Hier findet eine Festhaltung aller Barverkäufe sowie die sonstigen Kassenbewegungen in chronologischer Reihenfolge statt.

Tagebuch
Unter den Tagebuch ist das Journal zu verstehen.

Einkaufswarenbuch
Hier werden in chronologischer Reihenfolge alle Wareneinkäufe festgehalten.

Verkaufswarenbuch
Hier werden in chronologischer Reihenfolge alle Warenverkäufe festgehalten.

Journal – Zusammenfassung

  • Die Geschäftsvorfälle werden im Journal chronologisch sortiert; das Gesetz sieht eine Sortierung dem Grunde nach als nicht ausreichend an.
  • Das Journaldienst als Grundlage für die Erstellung des Hauptbuchs.

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