Was ist ein Konjunkturabschwung? – Ursachen & Folgen

Sowohl in der Schule, als auch an der Uni oder in den Medien hört man öfter mal das Wort Konjunkturabschwung. Nicht immer versteht man genau, was damit gemeint ist. Um zu verstehen, was ein Konjunkturabschwung ist, muss man allerdings erst einmal wissen, was Konjunktur bedeutet. Deshalb folgen hier Erklärungen zu beiden Worten, sowie Ursachen und Folgen eines solchen Abschwungs.

Was bedeuten „Konjunktur“ und „Konjunkturabschwung“?

Konjunktur bezieht sich auf die Volkswirtschaft und deren Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotenzials. Genauer bezieht es sich auf Nachfrage und Produktion sowie deren Schwankungen. Messen kann man dies beispielsweise am Bruttoinlandsprodukt. Ist es hoch, dann besteht Hochkonjunktur. Die Wirtschaft boomt sozusagen. Es wird viel produziert, viel gekauft und viel umgesetzt. Die Arbeitslosigkeit ist bei einem Hoch extrem niedrig.

Das Gegenteil davon ist der Konjunkturabschwung. Man kann diesen Rezession oder Abschwungphase nennen. Von einer solchen spricht man dann, wenn die Konjunktur in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen stagniert oder sinkt.

Ursachen und Folgen eines Konjunkturabschwungs

Allgemein ist ein Konjunkturabschwung ein Teil des natürlichen Verlaufs eines Konjunkturzyklus und völlig normal. Eine Ursache für eine Rezession kann die Weltwirtschaft sein. Steckt sie in einer Krise, wirkt sich das selbstverständlich auch auf die einzelnen Volkswirtschaften aus. Das wäre ein externer Faktor. Ein interner Faktor ist, wenn die Finanzlage innerhalb des Landes schlechter wird und eine pessimistische Stimmung einkehrt.

Folgen eines Konjunkturabschwungs sind steigende Arbeitslosigkeit, Sinken des Bruttoinlandsprodukts, Abnahme der Nachfrage an Produkten und niedrigere Investitionen. In solchen Zeiten gehen viele Unternehmen insolvent und das Wirtschaftswachstum eines Landes schrumpft enorm und Börsenkurse sinken.

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