Was ist ein Lieferboykott? – Aufklärung

Handelt es sich um einen Boykott, dann ist das zu vergleichen mit einem Protest gegen eine bestimmte Grundlage und Darstellung.
Aktuell ist es wieder in den Gesprächen gewesen, dass die Milchbauern nicht mehr ausreichend Milch zur Verfügung stellen, wenn sie nicht mehr Geld für den Literpreis erhalten. Sie sind in einen Lieferboykott gegangen.

Sie haben trotz einer ausreichenden Produktion die Lieferung in einem gewissen Maße beschnitten. Sie haben nur noch kleinere Mengen Milch abgeliefert und den Rest des Ertrages selbst verwendet oder verworfen. Sie sind der Auffassung, dass sie als Rohstofflieferant nicht ausreichend entlohnt werden. Sie müssen die Kühe unterhalten und auch bewerkstelligen, dass sie in hochmodernen Anlagen gehalten und gemolken werden.

In diesem Zusammenhang bleibt ihnen nicht viel zu Leben übrig, wenn sie nur einen Bruchteil von dem bekommen, was sie mal bekommen haben.

Hierbei handelt es sich um einen Lieferboykott. Der Hersteller ist nicht mehr gewillt die Waren auszuliefern. Dies kann auch dann passieren, wenn man nicht mehr pünktlich bezahlt wird. Dann ist man gesetzlich unterstützt, dass die Lieferung bis zu Eingang der Zahlung nicht mehr erfolgen muss.

Im Falle der Milchproduktion waren sich die Milchbauern in sehr vielen europäischen Ländern einig, dass sie den Betrieben klarmachen wollen, was ihre Milch bedeutet. Denn ohne sie kann keine Butter, kein Joghurt und auch kein anderes Milchprodukt mehr hergestellt werden. In diesem Zusammenhang wollten sie bezwecken, dass die Betriebe nicht mehr ausreichend Milch erhalten und damit auch die Nachfrage der Produkte nicht mehr decken können. Wenn sie also wieder mehr Milch brauchen, dann soll dies auch entsprechend entlohnt werden.

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