Was ist ein Massenspeicher? Aufklärung

Was ist ein Massenspeicher

Definition

Grundsätzlich handelt es sich bei einem Massenspeicher um ein Speichermedium, welches ein besonders großes Datenvolumen sowohl speichern als auch auslesen kann. Massenspeichern liegen diverse Kriterien zugrunde, nach welchen sie bewertet werden. Hierzu gehört zum einen die Latenz, also die Verzögerungszeit, bis ein Datentransfer durchgeführt wird. Daneben betrachtet man noch den Durchsatz. Hiermit wird eine bestimmte Datenmenge innerhalb eines bestimmten Zeitfensters betrachtet. Die mittlere Lebensdauer beschreibt die möglichen Betriebsstunden. Bei der Zugriffsart wird unterschieden zwischen dem Folge- und dem Direktzugriff.

Es gibt Speicher, die nur einmalig bespielbar sind und solche, die sich wiederholt bespielen lassen. Im Rahmen der Mobilität gibt es fest verbaute Massenspeicher oder auch mobile, wie den USB-Stick. Auch die Vernetzbarkeit spielt eine Rolle. Daten können sowohl auf einer Datei-Ebene oder auch auf einer Datenblock-Ebene verfügbar gehalten werden. Hierfür werden bestehende Netzwerke genutzt. Zuletzt wird noch der Aspekt der Sicherheit beleuchtet. Es gibt Massenspeicher, die sich durch ein Passwort schützen lassen. Auch können Daten nachhaltig gelöscht werden, so dass niemand mehr Zugriff auf sie hat.

Beispiele für Massenspeicher

Typische Beispiele für Massenspeicher sind Laufwerke wie ein CR-ROM-Laufwerk, ein DVD-Laufwerk oder auch Festplatten. Wenn man die Definition etwas lockert, dann können auch andere Medien wie Disketten, CD-Roms oder USB-Sticks als Massenspeicher bezeichnet werden. Bei DVDs oder CDs handelt es sich im Übrigen um optische Speichermedien. Festplatten oder Disketten gehören hingegen zu den Speichermedien mit einer magnetischen Funktion. Speicher auf Halbleiterbasis sind dagegen USB-Sticks oder auch Speicherkarten und SSDs.

Charakteristika eines Massenspeichers

Wenn man einen Massenspeicher mit einem Arbeitsspeicher vergleicht, dann fällt auf, dass dieser zum einen größer ist und zum anderen auch nicht die Geschwindigkeit mitbringt, die einen Arbeitsspeicher auszeichnet. Die Verarbeitung der Daten, die ein Massenspeicher wiedergibt, erfolgt meist durch einen externen Input. Programme oder Dateien werden dabei erst auf den Hauptprozessor geladen und dort verarbeitet, bevor sie über den Massenspeicher wiedergegeben werden können. Auch eine Speicherung kann auf dem Massenspeicher stattfinden. Einer der wichtigsten Massenspeicher ist die Festplatte. Sie verfügt über eine enorme Kapazität, die sich ständig weiterentwickelt und wächst. Auch die Geschwindigkeit der Wiedergabe hat sich enorm gesteigert.

Massenspeicher können zudem noch in Primär-, Sekundär- und Tertiärspeicher unterteilt werden. Hinter dem Begriff Primärspeicher verbirgt sich der Arbeitsspeicher oder auch Puffer bzw. Cache. Auf dem Sekundärspeicher hingegen können Daten langfristig und dauerhaft gesichert werden. Der Sekundärspeicher füttert zudem den Primärspeicher mit Daten. Für die Archivierung ist schließlich der Tertiärspeicher verantwortlich. Hier ist die Speicherkapazität besonders hoch.

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