Was ist ein Nominaler Preis? – Erklärung & Beispiel

Definition Nominaler Preis

Nominalpreis ist der tatsächliche Preis für ein Erzeugnis. Er gibt Auskunft über die effektive Preisentwicklung, ohne Gebrauchswertveränderungen zu eliminieren. Gemessen wird er mithilfe des Nominalpreisindex, der als einfacher Preisindex für einzelne Produkte oder als Struktur des Basiszeitraumes, oder des Abrechnungszeitraumes bei einer Produktgesamtheit berechnet wird. Er bedeutet so viel wie Preis des Basiszeitraums, Preis des Berichtszeitraums, Menge im Basiszeitraum und Menge im Berichtszeitraum. Ein nominaler Preis eines Wirtschaftsgutes ist der eigentliche Preis in Geldwert. Er bestimmt sich über die vorhandene Geldmenge einer Volkswirtschaft. Eine nominale Größe ist eine nicht inflationsbereinigte Größe. Der nominale Preis ist der in Geld ausgedrückte Nominalwert eines Gutes. Der Nominalwert wird auch als Nennwert bezeichnet.

Beispiele

Nennwert bei Zahlungsmitteln

Der Nominalwert bei Zahlungsmitteln ist eine Kombination eines Zahlungsmittels mit einer Währungseinheit. Er wird durch herausgebende Institutionen wie der Nationalbank festgelegt. Es existieren gedruckte Zahlungsmittel und Münzen. Münzen haben oft auch einen Sammlerwert, der weit über den Nennwert liegt. Sammlermünzen besitzen nicht den Charakter eines Zahlungsmittels. Der Metallwert dieser Edelmetallmünzen übersteigt den Nennwert. Der Wert eines akzeptierten Zahlungsmittels drückt sich im Kurswert aus. In regulierten Wirtschaftsverhältnissen stimmen Nennwert und Kurswert überein.

Nennwert von Wertpapieren

Anleihen erfolgt die Notierung in Prozenten. Die Anleihe hat einen festen Nennwert. Der Nennwert einer Aktie ist nicht mit dem Emissionskurs zu verwechseln. Letzterer wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Die Berechnung des Nennwertes bei Aktien ergibt sich aus

der Formel: N = G / A.

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