Was ist ein Passivkonto? – Erklärung & Beispiel

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Auf einem Passivkonto können bzw. müssen Zu- und Abgänge im laufenden Geschäftsbetrieb auf das Konto gebucht werden. Auf diese Weise lassen sich monetäre Eingänge und Abgänge verbuchen und somit dokumentieren. Ein Passivkonto dient dazu, aufzuzeigen, woher bzw. wie (also aus welchen Aktivitäten) Geldmittel ein- und abgehen.

Aufbau des Passivkontos

Ein Passivkonto hat immer eine Sollseite und eine Habenseite. Auf der Soll-Seite werden Minderungen des Eigenkapitals bzw. die Verbindlichkeiten eingetragen. Auf der Haben-Seite hingegen werden die Mehrungen erfasst. Außerdem steht dort auch der so genannte Anfangsbestand.

Das Passivkonto wird verwendet als Bestandskonto verwendet. Es dient dazu, zu ermitteln, welche Herkunft alle Abgänge und Eingänge aus einem Geschäftskonto haben.

Beispielrechnung auf einem Passivkonto

Ein kleines Unternehmen hat täglich Kundenverkehr und nimmt gelegentlich auch Zahlungen in bar entgegen, wenn Kunden nicht per Überweisung bezahlen möchten. Diese Geldeingänge werden im Haben verbucht. Wird aus der Kasse Geld entnommen, das beispielsweise für Porto oder zum Tanken des Firmenwagens genutzt wird, so werden die Minderungen im Soll verbucht.

Bei größeren Unternehmen oder Konzernen müssen auf der Soll-Seite beispielsweise Rückstellungen verbucht werden.

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