Stalking bezieht sich auf wiederholtes, belästigendes oder bedrohliches Verhalten durch eine Person einer anderen Person gegenüber wie z. B. das Nachstellen einer Person auf der Arbeit oder im privaten Bereich, Schikanierungen durch permanente Telefonanrufe, das Verfassen und Zukommen lassen von schriftlichen Mitteilungen, Vandalismus des fremden Eigentums.

Jeder unerwünschte Kontakt zwischen zwei Personen, der direkt oder indirekt eine Bedrohung vermittelt oder das Opfer in Angst stellt, kann als Stalking betrachtet werden, aber die tatsächliche rechtliche Definition des Stalkings variiert von Land zu Land.

Das Profilbild eines Stalkers

Leider gibt es kein genaues psychologisches Verhaltensprofil für Stalker, an welchem er sich orientiert.

Jeder Stalker ist anders. Dies macht es praktisch unmöglich eine effektive Strategie gegen den Täter zu entwickeln, um einen Stalker ruhig zu stellen, sodass er von seinem Opfer ablässt. Es gibt keinen Leitfaden, der auf gewisse Situationen angewandt werden kann. Es ist ratsam, dass sich Stalkingopfer sofort Hilfe, unter anderem bei der Polizei oder bei der Stalkingopferberatung holen. Diese Stellen werden dann gemeinsam mit dem Opfer einen individuellen Hilfeplan erstellen.

Es ist wichtig, dass das Opfer offen über die Problematik mit einem Stalker mit Nachbarn, Freunden und Verwandten spricht, damit diese ggf. keine weiteren Informationen ausplaudern und zur Not helfen können. Einige Stalker entwickeln eine Leidenschaft für eine andere Person, mit der sie keine persönliche Beziehung haben.

Wenn das Opfer nicht reagiert wie sich der Stalker erhofft, wird er das Opfer oft bedrohen und einschüchtern. Wenn die Drohungen und die Einschüchterungsversuche scheitern, ist es gut möglich, dass der Stalker dem Opfer gewalttätig gegenüber wird.

Beispiele des Tätigkeitsfeldes eines Stalkers:

Der Stalker folgt seinem Opfer und taucht an bestimmten Orten auf, an denen sich das Opfer aufhält, wie zum Beispiel Restaurants, Parks usw. Gerne wird ein GPS-System als Peilsender am Auto des Opfers angebracht, um den genauen Standort des Opfers zu jeder Zeit ermitteln zu können.

  • – Ständige Kontrollen durch Observation sind ebenfalls keine Seltenheit
  • – Sendet ungebetene und unerwünschte Blumen, Karten, Briefe und E-Mails
  • – Legt z.B. unerwünschte Karten, Briefe und Geschenke auf das Auto des Opfers, platziert sie zu Hause oder am Arbeitsplatz
  • – Durchwühlt durch den Müll des Opfers
  • – Schädigt das Opfer finanziell durch Vandalismus am Auto, Haus oder anderen persönlichen Sachen des Opfers
  • – Sucht Kontakt zu Freunden, Familie und Arbeitskollegen des Opfers auf, um Informationen zu erhalten
  • – Mitteilungen oder schlimmer erniedrigende E-Mails werden an die Familie, Freunde und Arbeitgeber des Opfers gesendet
  • – Nicht selten werden Gerüchte im Internet auf diversen Plattformen über das Opfer verbreitet
  • – Das Opfer wird absichtlich erschreckt und eingeschüchtert
  • – Zu guter Letzt wird der Täter dem Opfer gegenüber gewalttätig

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