Was ist ein Tafelapfel & was ist der Unterschied? Aufklärung

Was ist ein Tafelapfel & was ist der Unterschied

Mit dem Herbstanfang kommt auch die Erntezeit. Sowohl auf Wochenmärkten als auch in Supermärkten ist die Auswahl an frischen Äpfeln meistens sehr vielfältig. Verschiedene geschmackliche Nuancen und unterschiedliche Farben tragen sicherlich einen wichtigen Teil zur Beliebtheit der roten Kernfrüchte bei. Abgesehen davon verfügen sie über mehrere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe.

Je nach Variante weisen die Äpfel eine andere Festigkeit des Fruchtfleischs auf. Einige haben eine mehlige Konsistenz. Andere knacken wiederum, wenn sie angebissen werden. In dem Zusammenhang werden manche Sorten als Tafeläpfel bezeichnet. Vielen Verbrauchern ist die genaue Bedeutung dieses Begriffs allerdings unklar. Aus diesem Grund soll der Name ‘Tafelapfel’ definiert werden. Darüber hinaus werden Unterschiede zu anderen Äpfeln dargelegt, denn nicht jeder von ihnen ist gleichzeitig auch ein Tafelapfel.

Was ist ein Tafelapfel – Begriffserklärung?

Als Tafelapfel bezeichnet der Botaniker eine Apfelsorte, welche direkt nach dem Abernten gegessen werden kann. Der Wortbestandteil ‘Tafel’ weist auf diese Tatsache hin. Grundsätzlich lassen sich Tafeläpfel vom Apfelbaum pflücken und ohne weitere Umwege konsumieren. Hierzulande gehören etwa drei Viertel aller geernteten Äpfel zur Kategorie des Tafelobstes. Zu den bekanntesten (und beliebtesten) Tafeläpfeln zählen Sorten wie Jonagold, Gala sowie Pink Lady und Granny Smith. Bei den Früchten entfallen Vorbehandlungen etc., sie gelangen nach der Ernte unmittelbar in den Verkauf. Mitunter wird der Tafelapfel auch als Brat-, beziehungsweise als Kochapfel bezeichnet, was auf seinen Verwendungszweck hindeutet. Tafeläpfel bilden häufig die Grundlage für Kuchen, des Weiteren werden sie zu Apfelmus oder Marmelade eingekocht.

Worin besteht der Unterschied zu anderen Sorten von Äpfeln?

Tafeläpfeln sind die folgenden Merkmale zu Eigen: Saftiges Fruchtfleisch in Kombination mit einer bissfesten Schale sowie gute Lagerungs- und Transportfähigkeit. Wenn diese Kriterien erfüllt sind, liegt ein Tafelapfel vor. Dennoch treffen sie nicht beziehungsweise nicht im gleichen Maße auf alle Apfelsorten zu. Der Mostapfel eignet sich zum Beispiel nicht zum direkten Verspeisen nach der Ernte. Er fällt durch einen sauren Geschmack auf. Mostäpfel unterliegen speziellen Verarbeitungsschritten, aus ihnen wird später Saft oder Most gewonnen. Zum Essen schmecken sie hingegen nicht süß genug. Überdies ist ihr Fleisch anders beschaffen als wie man es von klassischen Tafeläpfeln kennt.

Neben Mostfrüchten gibt es noch eine zweite Kategorie – die Wirtschaftsfrüchte. Damit sind Äpfel gemeint, deren Oberfläche durch äußere Einflüsse beschädigt wurde. Auch Früchte mit zu trockenem Fleisch oder zu geringer Größe gelten als Wirtschaftsobst. Dennoch sind sie für den Weiterverkauf geeignet, zumeist erhalten die Verbraucher einen Hinweis auf mögliche Beschädigungen an Schale oder Fruchtfleisch. Die jeweiligen Preisklassen fallen oft dementsprechend niedriger aus als bei Tafeläpfeln. In vielen Fällen werden Wirtschaftsfrüchte zerkocht und zu Apfelmus, Säften oder Apfelwein weiterverarbeitet.

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