Was ist ein Teilzeitjob? – Erklärung

Ein Vollzeitjob ist im Prinzip ein ganz gewöhnlicher Job. Die Arbeitnehmer arbeiten in ihrem Beruf so lange, wie die „gewöhnliche“ und damit durchschnittliche, wöchentliche Arbeitszeit vorgesehen ist. Im öffentlichen Dienst sind das derzeit beispielsweise 39 Wochenstunden. Bei anderen Arbeitgebern hingegen kann die volle Stelle auch nur 36 oder 38 oder aber auch satte 41 Wochenstunden betragen. Vollzeit ist also immer davon abhängig, was im Unternehmen gilt. Aber wie ist es mit Teilzeit? Ab wann ist Vollzeit keine Vollzeit mehr?

Das ist Teilzeit

Sobald die volle Arbeitszeit pro Woche geteilt bzw. gekürzt wird, spricht man von Teilzeit. So ganz richtig ist das allerdings nicht, denn offiziell könnte man eine Stelle theoretisch auf 97 Prozent kürzen – und damit um 15 Minuten täglich. Praktisch wäre das noch immer eine Vollzeitstelle.

Die meisten Menschen allerdings reduzieren wesentlich mehr ihrer Arbeitszeit und arbeiten zwischen 20 und 30 Stunden wöchentlich – Oft auch aufgeteilt auf weniger als 5 Arbeitstage.

So viele Menschen nutzen Teilzeit

In Deutschland nutzen immerhin knapp 20 Prozent der Beschäftigten die Möglichkeit der Teilzeitarbeit. Überwiegend sind das allerdings Frauen, die nach der Geburt ihrer Kinder nicht mehr zurück in ihre Vollzeitbeschäftigung möchten. Man spricht auch von der so genannten „Teilzeitfalle“ – Müttern droht nach der Geburt ihrer Kinder das Hängenbleiben in Teilzeit und das Voranschreiten auf der Karriereleiter ist so kam noch möglich. Mehr als die Sachbearbeiterstelle ohne Verantwortung kann sich dann kaum noch ein Chef für eine Teilzeitbeschäftigte vorstellen.

Mütter sollten daher versuchen, nach der Geburt ihrer Kinder so viel wie möglich zu arbeite, wenn sie künftig etwas erreichen möchten.

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