Was ist eine Asymmetrische Information? – Definition & Erklärung

Definition

In diesem Fall handelt es sich um einen Zustand, der die ungleiche Verteilung des Wissensstandes von zwei Parteien bezeichnet. In den meisten Fällen entsteht dieser Zustand bei einem Vertragsabschluss. Ist diese Asymmetrie bekannt, dann kann diese von einer der beiden Parteien zu deren Gunsten genutzt werden. Ebenso kann diese Asymmetrie absichtlich provoziert werden. Durch diesen Zustand ist es möglich einen Vertrag anzufechten. Ab wann die Unkenntnis für den Vertragspartner eintritt, ist in bestimmten Regeln festgeschrieben.

Was verhindert eine asymmetrische Information?

Durch Gesprächsprotokolle oder auch andere Aufzeichnungen, die eine umfassende Aufklärung kann dieser Zustand abgewendet werden. Oftmals wird aber der gleiche Informationsstand alles Vertragsnehmer angenommen. Sobald die ungleiche Verteilung offenbar wird, kann diese ausgenutzt werden. Mit dem Oberbegriff Informationsökonomie kann sich die Schwierigkeit erklären lassen. Da Informationen vielgliedrig sind und sich diese Glieder auch oft ändern können, entsteht schnell ein Ungleichgewicht. Um dies zu vermeiden sollte der faktische Zustand mit allen Vorstellungen verglichen werden.

Arten der asymmetrischen Information

1. Hidden charakteristics: Einer Partei sind unveränderliche Eigenarten einer Leistung nicht bekannt.
2. Hidden action/informations: Bestimmte Umstände sind bekannt, aber ihre Auswirkung kann nicht definiert werden.
3. Hidden intention: Die schwerste Art des Zustandes, da hier der Vertragspartner nicht mit offenen Informationen spielt und so auch nach Vertragsabschluss große Schäden eintreten können. Eine Ausbeutung des Vertragspartners ist möglich.

Auf politischer Ebene werden immer wieder Lösungen für diese Probleme gesucht und im Rahmen der Gesetzgebung werden Studien an Investitionsprojekten und den dort erprobten Lösungsmodellen zu Grunde gelegt.

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