Was ist eine Ausgleichsfunktion? – Definition & Beispiel

Definition

Mit der Ausgleichsfunktion beschreibt sich ein Mechanismus oder eine Einrichtung, die für einen Ausgleich sorgt. Durch diese allgemeine Definition findet diese Funktion in mehreren Bereichen ihre Anwendung. Vornehmlich ist dieser Begriff aber von Bedeutung, wenn es sich um die Preisbildung handelt oder die Organisation der Lagerlogistik arrangiert werden muss.

Preisbildung

In der freien Marktwirtschaft entsteht der Preis nach Angebot und Nachfrage. Diese Preise sind nicht nur auf Güter zu beschränken, sondern weiten sich auch auf Dienstleistungen aus. Wenn Waren überteuert angeboten werden, dann werden sie nicht viele Abnehmer finden. Erst wenn sich das Preisniveau in einen Bereich bewegt, der für viele Menschen erschwinglich wird, dann kann die Ware ausreichend Abnehmer finden. Dabei sind Angebot und Nachfrage dann ausgeglichen. Auf wissenschaftlichen Theorien ist dies als „unsichtbare Hand“ bezeichnet, welche den Marktpreis festlegt.
In einer Planwirtschaft wird dieser Mechanismus nicht verfolgt, sondern der Staat legt den Preis fest. Damit können Angebot und Nachfrage nicht ausgeglichen werden.

Organisation der Lagerlogistik

Hier greift die Ausgleichsfunktion dann, wenn Unternehmen gelieferte Waren nicht direkt weiterverarbeiten können. Wenn dies nicht möglich ist, dann muss ein Gleichgewicht zwischen der Verwendung der Güter und der Lieferung der Güter geschaffen werden, damit es nie zu einem Defizit kommt und die Produktion dadurch stockt.

Überblick

Die Ausgleichsfunktion stellt einen Ausgleich zwischen zwei Faktoren dar. Sie spielt eine große Rolle in der Preisbildung in dem sie Angebot und Nachfrage regelt. In der Produktion kann sie einen Ausgleich zwischen Lieferung und Weiterverarbeitung schaffen.

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