Was ist eine berufliche Integrationsmaßnahme? – Aufklärung

Wenn man nach einer Krankheit oder auch mit bestehenden gesundheitlichen Problemen an dem Arbeitsleben teilhaben möchte und wieder einen Beruf ausüben möchte, dann spricht man von einer sogenannten beruflichen Integration. Für diese berufliche Integration gibt es diverse Maßnahmen, welche durchgeführt und vorgenommen werden können.
Diese sind dabei äußerst vielfältig und entweder für sich alleine stehen oder auch eine medizinische Rehabilitation, welche bereits erfolgt ist, ergänzen.
So erhalten einige Maßnahmen den Arbeitsplatz und andere ermögliche und öffnen neue berufliche Perspektiven.

Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Wenn man, auf Grund einer Krankheit, seinen Beruf für eine längere Zeit nicht ausüben konnte, dann muss man die entstandenen Lücken schließen und sich den Fortschritten anpassen.
Dabei können diese Maßnahmen mehrere Wochen in Anspruch nehmen und es wird durch bestimmte Qualifikationen, welche erworben werden, ermöglicht, dass man mit der Berufserfahrung und den erlangten Qualifikationen einen geeigneten Arbeitsplatz findet.
Stimmt der vorher ausgeübten Beruf nicht mit dem Leiden überein, kann man auch eine Umschulung machen und dadurch eine neue Tätigkeit ausüben.

Die berufliche Eignungsabklärung und Arbeitserprobung

Wenn man noch nicht weiß, was man beruflich leisten kann, dann kann man eine berufliche Eignungsabklärung oder eine Arbeitserprobung durchführen und somit den richtigen und passenden Beruf finden.
Es gibt im Anschluss viele diverse und unterschiedliche Maßnahmen für die Integration in das Berufsleben.
So kann man zum Beispiel an Coachings oder an Gruppentrainings teilnehmen, welche unter anderem von der Rentenversicherung finanziert werden können.
Steht der allgemeine Arbeitsmarkt bei dieser beruflichen Integration überhaupt nicht zur Verfügung, was Menschen mit Behinderung häufiger passiert, dann gibt es unter anderem anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), in welchen diese Menschen einen, für sie geeigneten Beruf, ausüben können.
Kann man den gelernten und vorher ausgeübten Beruf weiterhin ausüben, benötigt dafür jedoch einige technische Hilfsmittel, dann übernimmt eine Rentenversicherung für diese Hilfsmittel oft teilweise die Kosten.
Wenn man nicht bei der Ausübung des Berufes, sondern bei der Anfahrt und dem. Heimweg, auf Grund einer Einschränkung, Probleme hat, dann gibt es die Maßnahme der Kraftfahrzeughilfe.
Diese beinhaltet Zuschüsse, mit welchen man sich ein Auto kaufen kann, welches über eine behindertengerechte Zusatzausstattung verfügt.
Auch die für die Beförderung durch Transportdienste ist ein Teil dieser Maßnahme.
Möchte man sich nach einer Krankheit selbstständig machen und passt diese Idee der Gründung zu der Behinderung und zu dem Krankheitsbild. Dafür kann man durch einen Gründungszuschuss unterstützt werden.
Zu guter letzt gibt es den sogenannten Eingliederungszuschuss. Durch diesen kann ein zukünftiger Arbeitgeber einen Teil con dem Arbeitsentgeld von der Rentenversicherung erstattet bekommen, damit der finanzielle Aufwand vermindert wird, wenn er die Person mit Behinderung oder einem Krankheitsbild bei sich einstellt.

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