Was ist eine Berufsunfähigkeitsrente? – Erklärung & Risikoklassen

Ist man aufgrund von einem körperlichen oder bzw. und einem psychischen Leiden nicht mehr in der Lage seinen Beruf nachzugehen, so zahlt die zuständige Rentenversicherung die sogenannte Berufsunfähigkeitsrente bis zum Eintritt der Altersrente.

Wann erhält man die Berufsunfähigkeitsrente?

Zunächst muss erst einmal zwischen Arbeitsunfähigkeit sowie Erwerbsunfähigkeit unterschieden werden. Eine Arbeitsunfähigkeit bezieht sich nur für den erlernten bzw. zuletzt ausgeübten Beruf. Die Erwerbsunfähigkeit bezieht sich auf alle Berufe, sprich man ist überhaupt nicht mehr in der Lage irgendeinen Berufs nachzugehen. Beides bezieht sich darauf, dass weniger als sechs Stunden pro Tag gearbeitet werden kann. Dies wird anhand einer ärztlichen Untersuchung festgestellt.

Ist der Arbeitnehmer tatsächlich berufsunfähig, so erhält er seit dem 31.12.2000 keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr, sondern die Erwerbsminderungsrente. Lediglich wer vor 1962 geboren wurde, hat weiterhin Anspruch auf die sogenannte Berufsunfähigkeitsrente.

Private Berufsunfäwhigkeitsrente

Da die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente abgeschafft bzw. reformiert wurde, reicht für viele die private Berufsunfähigkeitsrente nicht mehr für den Lebensunterhalt aus. Da die betroffenen Personen oftmals sehr hohe Arztkosten haben, die leider nicht vollständig von der Krankenversicherung übernommen werden, ist private Vorsorge sehr wichtig.

Viele Arbeitnehmer versichern sich daher privat gegen die Berufsunfähigkeit. Welche Leistungen die einzelnen Anbieter einer privaten Berufsunfähigkeitsrente anbieten ist leider sehr unterschiedlich und muss individuell abgestimmt werden, welche zu wem passt.. Diese Rente wird jedoch in der Regel monatlich an der Versicherungsnehmer ausgezahlt..

Diese private Versicherung finanziert sich, wie alle Versicherungen, durch monatliche Zahlungen. Die Höhe der zustehenden Leistung um Schadensfall ist im übrigens davon abhängig, wie viel man bereits ist im Vorfeld monatlich zu investieren.

Die Risikoklassen

Es gibt bei der privaten Berufsunfähigkeitsrente verschiedne Risikoklassen, welche sich wie folgt aufgliedern lassen.

Risikoklasse 1

Geringes Risiko. In der Regel handelt es sich um hoch qualifizierte Berufe mit geistiger Leistung sowie sitzender Tätigkeit wie zum Beispiel: Arzt, Anwalt, Psychotherapeut u. ä.

Risikoklasse 2

Hier spricht man von einem normalen Berufsrisiko. Sprich, leichte körperliche Tätigkeiten, wie zum Beispiel Bürokaufleute, Call-Center Agent u. ä.

Risikoklasse 3

Des Berufsrisiko ist hier groß. Also, körperlich anstrengend und Berufe welche mit Gefahren und Stress verbunden sind, wie zum Beispiel: Erzieher, Verkäufer u. ä.

Risikoklasse 4

Hier geht man von einem sehr hohen Berufsrisiko aus. Ausschließlich anstrengende körperlich Arbeiten sind hier betroffen mit sehr hohen Gefahrenrisiko. Soldat, Dachdecker u. ä.

Zusammenfassung Berufsunfähigkeitsrente

Die Berufsunfähigkeitsrente greift, sobald man nicht mehr in der Lage ist einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

Inzwischen gibt es nur noch private Berufsunfähigkeitsrenten.

Kommt es zu einem Schadenfall, so zahlt das Versicherungsunternehmen eine monatliche Rente an den Versicherungsnehmer aus.

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