Was ist eine Bottle Party/Bottleparty/Buddelparty? Aufklärung & Tipps

Was ist eine Bottleparty

Bottleparty: Was hat es damit auf sich?

Eine Feier zu organisieren, bedeutet für den Gastgeber, dass er seinen Gästen auch Essen und Trinken bieten muss. Das kann kostspielig werden, je nach Anzahl der eingeladenen Personen. Das Kostenintensivste sind dabei meist alkoholische Getränke, denn eine gute Flasche Rum, Whiskey oder Wein bekommt man eben nicht für ein paar Euro.

Wie gut, dass es die Bottleparty und damit eine günstigere Lösung für den Gastgeber gibt. Der Begriff “Bottleparty” kommt aus dem Englischen und ist vor allem bei Jugendlichen aus dem süddeutschen Raum ein Begriff. Dort hört man auch ab und zu die Abwandlung “Buddelparty”, die von der Bedeutung her aber genau das Gleiche meint.

Wie funktioniert eine Bottleparty?

Bei der Bottleparty geht es darum, dass jeder, der zur Party kommen möchte, ein Getränk selbst mitbringt, also nicht mit einem Drink in der Hand zur Party-Location erscheint, sondern eine Flasche Alkohol dabei hat. Am besten ist es, wenn diese nicht nur den Eigenbedarf deckt, sondern auch für andere Gäste zur Verfügung gestellt wird. Im Idealfall bringt man also zwei, drei Flaschen seiner Wahl mit. Der Gastgeber stellt Snacks und vielleicht auch ein Buffet. Ein guter Gastgeber hat bei einer Bottleparty auch immer ein paar Softdrinks mit auf der Liste, damit die alkoholischen Getränke gemischt werden können und beispielsweise eine Flasche Rum mehr her gibt.

Wer gibt solche Partys?

Bottlepartys sind insbesondere im Schüler- und Studentenkreis beliebt, weil sie das enge Budget desjenigen schonen, der zur Zusammenkunft einlädt. Auch ist diese Art der Party beliebt wenn es um Spontan-Partys geht, wo man aufgrund fehlender Vorbereitungszeit nicht die Möglichkeit hat, im Getränkemarkt noch einen Großeinkauf zu tätigen. Es besteht keine Pflicht, die Getränke zum Mitbringen neu kaufen zu müssen – wer im Keller noch eine Flasche von Opas Obstschnaps oder einen eingekühlten Wein findet, kann diese Flaschen genauso gut mitnehmen.

So garantiert die Bottleparty nicht nur geringe Ausgaben und weniger organisatorischen Aufwand für den Gastgeber, sondern auch einen gewissen Spaßfaktor. Denn man weiß ja vorher nicht, was sich den Abend über alles an Getränken darbieten wird. Es kann z. B. sein, dass alle zufällig das Gleiche mitbringen und der Abend zu einer Rotweinparty wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass sich ein kunterbuntes Sammelsurium findet, von dem sich jeder nach Herzenslust bedienen und Longdrinks machen kann.

Weitere Varianten

Eine Bottleparty muss sich nicht nur auf Getränke beziehen. Die Grundidee besteht einfach darin, dass jeder etwas mitbringt. Das können auch kleine Geschenke oder etwas zu essen sein. Bei einer Grillparty bietet sich an, dass man das Essensangebot unter den Gästen aufteilt und jeder etwas mitbringen soll, z. B. Salat, Kräuterbaguette, Würstchen, Ketchup etc.

Wer vermeiden möchte, dass am Ende zehn Mal das Gleiche auf dem Tisch steht, sollte ein bisschen Organisation in die Vorschläge bringen. Es spricht nichts dagegen, eine Liste zu machen, wo sich jeder eintragen kann. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht zu fordernd auftreten. Konkrete Aufträge oder Bestellungen aufzugeben gehört sich nicht, denn dann geht die spontane Seite der Bottleparty verloren und man riskiert, als geizig wahrgenommen zu werden.

Übrigens: Die niedlichste Form einer Bottleparty lässt sich im Kindergarten beobachten, wenn ein Fest ansteht und alle Mütter unterschiedliche Kuchen mitbringen.

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