Was ist eine Breitbandverbindung mit dem Internet? Aufklärung

Was ist eine Breitbandverbindung

Um schnellen Zugang zum Internet zu erhalten, wird eine Breitbandverbindung benötigt. Wir erklären, worum es sich dabei handelt und welche Arten von Breitbandverbindungen es gibt.

Was ist eine Breitbandverbindung?

Bei einer Breitbandverbindung handelt es sich um einen Zugang zum Internet, der mit relativ hohen Datenübertragungsraten erfolgt. Im Vergleich zu Zugangstechniken wie ISDN-Einwahl oder Telefonmodem gelingt der Internetzugang via Breitbandverbindung vergleichsweise schnell. Der Begriff Breitband stand hierbei ursprünglich für die Umsetzung von Datennetzwerken. Die Anzahl der Breitbandverbindungen nimmt seit Anfang der 2000er Jahre konstant zu, wurde inzwischen jedoch stellenweise durch modernere Verfahren ersetzt.

Eine Breitbandverbindung wird etwa über ein DSL-Modem realisiert. Darüber lässt sich schnell Zugang zum Internet herstellen, ohne dass auf ISDN-Modem und Co. gesetzt werden muss. Einfach gesagt: Eine Breitbandverbindung hat eine Datenübertragungsrate von mindestens zwei Megabit pro Sekunde. Ältere Standards sind deutlich langsamer und gelten daher nicht als klassische Breitbandverbindung.

Die Technik hinter einer Breitbandverbindung

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Breitbandverbindungen. Zu den verbreiteten Varianten gehören unter anderem:

  • Telefonnetz
  • ISDN-Primärmultiplexanschluss
  • Genutzte Frequenzbereiche
  • Direkte Glasfaseranbindung
  • Terrestrische Funktechnik
  • Internetzugang über Satellit

Moderne Breitbandverbindungen über das Telefonnetz sind besonders weit verbreitet. Hierbei werden die bestehenden Infrastrukturen genutzt, um vorwiegend DSL-Techniken zu realisieren. Alternative Varianten sind das Breitband-ISDN oder schnellere Telefonmodems, mit denen sich ähnlich schnell wie mit modernen Verfahren auf das Internet zugreifen lässt.

Eine weitere Variante sind die ISDN-Primärmultiplexanschlüsse. Sie sind in verschiedenen Ausführungen wie etwa als E-carrier oder als Optical Carrier verfügbar und im Vergleich zu andere Techniken relativ kostspielig. Sie kommen für Geschäftskunden und Menschen mit einem hohen Bedarf an Netzgeschwindigkeit infrage.

Auch über das klassische Telefonnetz lässt sich eine Breitbandverbindung herstellen. Die verbreitetste Technologie ist allerdings das klassische Breitbandnetz via DSL, welches heutzutage in allen Städten und auf dem Land verfügbar ist.

Verbreitung von Breitbandverbindungen

Breitbandverbindungen haben sich vor allem in den Industriestaaten zur wichtigsten Möglichkeit entwickelt, auf das Internet zuzugreifen. Der Großteil der Anschlüsse sind DSL-, Glasfaser oder Kabelanschlüsse. Im industriellen Bereich kommen weitere Techniken wie die terrestrische Funktechnik oder der Internetzugang über Satellit zum Einsatz.
Der Staat investiert große Mittel in den Ausbau des Breitbandnetzes. Alleine Im Jahr 2010 wurden mehr als 1,8 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern von der EU-Kommission zum Ausbau des Breitbandnetzes zur Verfügung gestellt. Mit dem Fortschreiten des digitalen Zeitalters sind diese Zahlen bis zum Jahr 2019 noch weiter gestiegen. Zuletzt beschloss die deutsche Bundesregierung im Jahr 2015 eine Breitbandförderung in Höhe von mehr als vier Milliarden Euro.

Liegt keine umfassende Breitbandversorgung vor, spricht man auch von einer sogenannten Breitbandkluft. Diese tritt vor allem in ländlichen Gebieten auf und bedeutet gerade in Zeiten des digitalen Wandels einen technischen Rückschritt für die betroffenen Regionen. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Breitbandtechnologien, die heutzutage zum Einsatz kommen können.

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