Was ist eine Expansionspolitik? – Aufklärung

Obwohl der Begriff fast schon selbsterklärend ist, ist es dennoch immer besser, nachzuschlagen, wenn man sich nicht sicher ist. Expansionspolitik setzt sich aus zwei Worten zusammen. Was Politik bedeutet, weiß sicherlich jeder.

Expansion heißt Ausdehnung oder Ausbreitung. Möchte ein Geschäft expandieren, dann will es sich ausdehnen, seine Fläche ausbreiten und die Reichweite vergrößern. Die Region, in der das Unternehmen Einfluss hat, soll wachsen.
Genau so verhält es sich auch mit der Expansionspolitik. Sie zielt darauf ab, den Machtbereich einer Nation zu erweitern.

Expansionismus ist ein Bereich der Außenpolitik. Man kann diesen Begriff allerdings auch auf die Wirtschaft anwenden, wie bei Banken.
Hierbei werden stets die Interessen der Partei beachtet, die die Expansionspolitik durchführen möchte. Das heißt ganz grob gesagt, dass so etwas auf Kosten anderer Nationen oder Parteien geht. Diese Parteien denken, dass sie nur durch die Ausdehnung ihres Machtgebietes ihre Interessen sinnvoll vertreten können, die Erweiterung also zwingend notwendig ist.

Bekannte Beispiele für Expansionspolitik

Expansionspolitik war in der Vergangenheit eine Waffe, welche mit tragischen Folgen eingesetzt wurde. Ein extremes, doch sehr treffendes Beispiel hierfür wäre die Politik Hitlers. Er hat mit aller Macht seine Einflussgebiete vergrößert und versucht, Deutschland zur Weltmacht zu machen; zum Zentrum der Weltpolitik, sozusagen. Wie allen bekannt ist, ging das auf Kosten aller anderen Nationen und er hat lediglich seine eigenen Interessen vertreten und nur zum Wohle Deutschlands gehandelt. Zumindest seiner Meinung nach.
Doch auch die USA oder Russland versuchen durch Handel und Verträge ihre Machtgebiete zu erweitern und sich so gut wie möglich zu vertreten, während andere Länder darunter leiden.

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