Was ist eine Goa Party? – Erklärung

Was ist eine Goa Party

Definition

Die Goa-Party entspringt der Musikrichtung des Goa-Trance oder auch Psychedelic Trance. Im Übergang der 80er-Jahre konnten indische Dj´s immer mehr auf elektronische Musik zugreifen. Besonders in Freilaufveranstaltungen war es auffällig, dass bestimmte Passagen der Stücke wiederholt wurden. Goa wurde als Form der Musik immer berühmter und zog damit viele Touristen an.

Was versteht man unter dieser Musikrichtung?

Mit dem Ursprung dieser Form der elektronischen Musik im indischen Goa konnte sich diese Musikrichtung in Europa immer weiterentwickeln. Erstmals konnte diese Musikrichtung in den 1980er-Jahren beobachtet werden. Am beliebtesten war diese Musik Mitte der 90er Jahre und entwickelte sich dann zum Psytrance weiter. Auch wenn sich die Musikrichtung immer weiterentwickelt, so ist es dennoch so, dass einige Produzenten ausschließlich diese Musik produzieren.

Goa ist dazu gedacht Effekte, die durch den Konsum von LSD entstehen, zu verstärken. Dabei sind Trommeln im Haupteinsatz, die eine hypnotische Wirkung haben sollen. In der Regel liegt die Geschwindigkeit bei etwa 150 Beats pro Minute. Durch diese Musik kann ein stampfender Tanz entwickelt werden, der nicht nur den Rausch der Musik unterstreicht, sondern dem Konsumenten auch ermöglicht Töne zu sehen. Dies ist dann aber eher von der Wirkung des LSD abhängig.

Nur selten ist in der Musik Gesang zu finden oder auch mal die Melodien aus Filmen oder Spielen eingebaut, dennoch sind die indischen Elemente der Musik immer noch klar zu erkennen. In Deutschland konnte Kraftwerk mit dieser Art von Musik erfolgreich auftreten. Unterschiedliche Stücke sind sehr lang und können auch noch von anderen Musikrichtungen beeinflusst werden.

Goa-Partys

Nachdem in Indien eine rechtliche Veränderung stattgefunden hat, konnten die ursprünglichen Partys dort nicht mehr so einfach durchgeführt werden. Der Tourismus sollte sich nicht nur auf diese Individualisten beschränken.

Daher konnte diese Form der Kultur dort keinen Platz mehr finden, aber fand so ihren Weg nach Europa und Isreal. Wer auch heute noch Techno-Liebhaber ist, sucht immer mehr den Kontakt zu Goa-Partys. Sie gleichen sehr großen Sommerfestivals und hatten bereits in den 90er-Jahren eine hohe Popularität.

Heute ist es so, dass diese Feste mehr als einen Tag andauern. Dabei sind die klassischen Schauplätze nicht die erste Wahl. Denn auch Wälder oder Gebirge können dafür in Frage kommen. Dabei sind die Plätze so aufgebaut, wie bei einem normalen Festival auch. Es gibt Campingplätze, aber auch Chill-out-Bereiche in denen man zur Ruhe kommen kann. Ebenso sind mehrere Tanzbereiche keine Seltenheit mehr.

Durch die steigende Beliebtheit dieser Feste ist es den Veranstaltern nun auch möglich, dass die Preise entsprechend steigen konnten. Wichtig ist es, dass bei diesen Veranstaltungen der gegenseitige Respekt im Vordergrund steht und dass diese Feste von Frieden beherrscht sind. Dort sind Menschen aller Gesinnung und Herkunft zu treffen. Zur Dekoration wird sich sehr vielen fluoreszierenden Materialien, Märchenfiguren und Symbolen der buddhistischen Religion bedient.

Oftmals ist das Angebot an diesen Partys noch nicht ausgebaut, weswegen viele einfach privat veranstaltet werden und es ihnen auch an der Genehmigung fehlt.

Goa-Partys in Deutschland

Während bereits in den 90er Jahren eine ausgeprägte Kultur der Goa-Partys betrieben wurde, sind es nun noch wenige Festivals, die regelmäßig stattfinden. Hierzu zählen das

  • Fullmoon Festival,
  • Indian Spirit,
  • Antaris Project
  • und Waldfrieden Wonderland,
  • sowie einige andere.

Auf internationaler Ebene sind besonders das portugiesische Boom Festival und der Earthdance bekannt. Dieser ist eine Benefizveranstaltung, die zur gleichen Zeit an allen Orten der Welt stattfindet.

Auch wenn es nicht so erscheint, ist es erwiesen, dass auf diesen Festen immer noch sehr viele Drogen konsumiert werden, die den Bewusstseinszustand verändern und empfänglicher für die Musik machen. Daher sind viele Organisationen auf diesen Festen unterwegs, die es möglich machen, dass auch ohne Drogen gefeiert werden kann.

Wenn Drogen genommen werden, dann handelt es sich vordergründig um LSD, Cannabis, aber auch Kokain und Ketamine.

8 KOMMENTARE

  1. Oh Backe wer hat das geschrieben und wo hat er all diese Klischees gesammelt. Ich bin seit 25 Jahren GT DJ und das was hier geschrieben ist, ist dann mal aus einem Beiblatt für die örtliche Polizei.
    Lieber Redakteur, damit du auch mal was lernst.
    Das Full Moon gibt’s nicht mehr
    Bei 150 bpm bist du beim HiTec -Forest oder Dark und die indischen Elemente sind dann mal auch so gut wie ausgestorben
    Aber mit eins hast du Recht.
    Der Goa Trance kommt aus Goa
    Nur das mit den indischen DJs stimmt dann mal nicht ganz……

  2. Nur mal so zur Info, das Fullmoon Festival gibt es schon seit mehreren Jahren nicht mehr, zuletzt glaube ich 2011. Daraus wurde die Freqs of Nature, die allerdings mittlerweile auch schon nicht mehr stattfindet….

  3. AUWEIA!
    Geil ist auch die Header Grafik, ne Rockband? Setzen, 6!

    Mal abgesehen von dem Stuss der da zusammen getragen wurde bin ich recht enttäuscht wie unterentwickelt unsere angebliche Zukunft doch ist, Studentenfutter kommt übrigens auch aus Pistazien!

  4. Die Studenten die meinen über das Wissen zu verfügen was Goa Festivals sind. Sie haben entweder keinen hang zu elektronisch, stimulierender Musik oder es fehlt ihnen an Eintrittsgeld um eines zu besuchen. Ich gebe dem Verfasser einen tip schau dir You are Everything an dann weißt du was Goa bedeutet.

  5. Sowas schlecht von recherchiert!!!!! Wenn ihr Studenten schon solche Artikel zum Thema Goa schreibt, dann informiert euch bitte richtig und würfelt nicht irgendwelche Artikel aus dem Netz zu einem eigenen „Aufklärungsartikel“ zusammen!! Krieg einen Anfall wenn ich lese das es Drogenpartys sind und die Droge die Musik pushen soll. Es ist eher anders herum, und es nehmen nicht alle da Drogen. Die meisten sind Stock nüchtern oder haben vll 1 Bier getrunken! Zudem habt ihr vergessen zu erwähnen das die Festivals nicht nur Musik zum Tanzen bieten, sondern ganze Nationen friedlich zusammen führt. Es sind Menschen aus der ganzen Welt, wie zb auf der Antaris, dort vertreten, die friedlich (!!!!) mit einander feiern und intensive Gespräche führen. Goa ist auch eine Lebenseinstellung, diesen Aspekt habt ihr völlig außer acht gelassen. Wir Goa Gänger stehen für Frieden, sowie der Name der Antaris (gegen Krieg übersetzt) schon deutlich demonstriert. Wir wollen das es unserer Gaja (Erde) gut geht, keinen Müll in die Natur schmeißen, am liebstenden kompletten Ausstieg aus diesem System haben. Autarkes Leben. Ohne Müll und Gifte , ohne nestle und monsanto, ohne die auf Dauer krankmachende Pharmaindustrie.
    Woodstock der Neuzeit das ist Goa! Derjenige oder diejenige, die diesen Artikel verfasst und recherchiert hat/haben , sollten eine 6 – – – erhalten für so einen fabrizierten Kokolores !!!!!

  6. Dieser Beitrag enthält einige grobe Fehler. Ich gehe mal nur auf die gröbsten ein.

    1. Wenn psychedelische Drogen konsumiert werden, ist das Ziel eher, durch die Drogenwirkung den Effekt der Musik zu verstärken, nicht umgekehrt. Die Musik allein kann durch Rückgriffe auf schamanische Muster aber bereits Trance auslösen, daher auch der Name „Psytrance“: eine musikinduzierte Trance, die für sich genommen psychedelische Effekte auslöst.
    2. „Töne sehen“ zu können ist eine seltene vereinzelte Erfahrung unter dem Einfluss psychedelischer Drogen, das ist komplett von Goa oder Psytrance unabhängig. Abgezielt wird darauf nicht.
    3. „Goa Parties“ gleichen nicht Festivals, sondern Goa-Festivals sind Festivals. Die Parties in Clubs gehen über eine Nacht wie jede andere Party auch, und Festivals finden an den gleichen Stellen statt, wie andere Festivals auch. Die Nähe zur Natur wird bevorzugt, aber generell sind geeignete Festivallocations ja nicht nahe eng besiedelter Gebiete, um die Anwohner nicht zu stören.
    4. Der „Ausbau“ der Parties ist genauso wie bei anderen Musikstilen auch. Sie finden vorrangig in Clubs statt. Die nicht genehmigten Parties gibt es, weil gerne Open Air gefeiert wird, aber in gleicher Weise z.B. auch in der Techno, Techhouse oder House Szene und anderen. Das ist also keine Besonderheit.
    5. Die Zahl der regelmäßigen Festivals hat sich seit den 90er Jahren in Europa nicht sonderlich verändert. International sind sogar noch einige dazugekommen.
    6. Die Präventionsarbeit durch Organisationen wie Eve & Rave hat in der Szene in den letzten 20 Jahren eher abgenommen. Oft ist das Wissen und Bewusstsein durch das Internet inzwischen ohnehin vorhanden oder wird untereinander ausgetauscht.

    Und nicht zu vergessen: Kraftwerk ist sicherlich ein Urgestein der elektronischen Musik, ist aber garantiert kein Beispiel für Goa oder Psytrance 😉

  7. Ich habe selten einen derart schlecht recherchierten gelesen. Nicht nur schlecht recherchiert sondern faktisch auch an mehreren Stellen falsch.
    H.M.Setzten 6!!!

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