Was ist eine Hands on Mentalität? – Übersetzung & Erklärung

Reden können viele. Aber was ist eigentlich mit jenen Menschen, die einfach mal anpacken und etwas tun? Diese haben dann wohl die so genannte Hands on-Mentalität. Den Begriff kann man immer häufiger in Stellenausschreibungen lesen oder bekommt vom eigenen Vorgesetzten zu hören, dass diese Fähigkeit zwingend vorhanden sein muss, um erfolgreich zu sein.

Was bedeutet der Begriff?

Hands on heißt übersetzt so viel wie „Anpacken“ – also Hand anlegen und „tun“. Das ist etwas, was vermutlich die wenigsten Menschen in ihrem Job einfach so tun können. Zu beobachten ist eher, dass in der Theorie viel geplant und überdacht wird. Das eigentlich Handeln ist oft zweitrangig und wird immer weiter in die Zukunft verschoben.

Viele Unternehmen suchen daher gezielt nach Mitarbeitern, für die das Tun und Handeln im Vordergrund steht und die sich trauen, einfach mal anzupacken.

„Hands on“ ist also das Gegenteil der grauen Theorie und der „Wir sollten mal…“-Meetings.

Ist Hands on immer die richtige Wahl?

Sicherlich nicht. Es ist immer vom Einzelfall abhängig, ob es sinnvoll ist, einfach anzupacken und loszulegen. Manchmal kann es wirklich besser sein, sich zuvor einen umfangreichen Plan zu machen und Dinge zunächst zu überdenken.

Nicht selten passieren Fehler, wenn Menschen viel zu schnell handeln ohne sich vorab über die Konsequenzen Gedanken zu machen und am Ende müssen diese dann wieder ausgebügelt werden. Wer immer nur tut ohne zu überlegen, wie die Folgen aussehen könnten, ist eventuell für ein Unternehmen nicht gerade die ideale Wahl.

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