Was ist eine Immobilienfinanzierung? – Erklärung & Beispiel

Kurz & einfach erklärt

Bei einer Immobilienfinanzierung leiht sich ein Unternehmer oder eine private Person Geld, da man eine Immobilie neu bauen oder kaufen möchte. Hierzu benötigt man normalerweise ein relativ hohes Darlehen, über einen längeren Zeitraum hinweg. Je nachdem wie das Gebäude genutzt werden soll, unterscheidet man im Bankwesen zwischen gewerblicher oder privater Immobilienfinanzierung.

Bei einer Immobilienfinanzierung geht es um die Aufnahme eines Darlehen, um eine Immobilie finanzieren zu können. Normalerweise nimmt man ein Darlehen mit langen Laufzeiten auf, erhält eine bestimmte Zinsbindungsphase und einen relativ hohen Kreditwert.

Arten der Immobilienfinanzierung

Unter Immobilienfinanzierung kann man sowohl den Kauf eines Gebäudes verstehen, als auch den kompletten Neubau einer Immobilie. Wenn ein Gebäude neu gebaut werden soll, spricht man hier allerdings oft von einer Baufinanzierung. Im Bereich der Immobilienfinanzierung handelt es sich häufig um Darlehen mit einem sehr hohen Wert. Diese Darlehen werden sowohl an Unternehmen als auch an private Personen vergeben.
Wenn eine Privatperson ein Darlehen für eine Immobilienfinanzierung aufnimmt, hat der Kredit oft eine Laufzeit über 10 bis 25 Jahre, da man eine recht hohe Summe zurückzahlen muss. Der Effektivzins ist allerdings eher niedrig. Dies liegt daran, dass die finanzierte Immobilie gleichzeitig als Sicherheit für die Rückzahlung des Kredits genutzt wird. Wenn der Kreditnehmer selbst das geliehene Geld nicht zurückzahlen kann, hat die Bank die Möglichkeit, eine Zwangsvollstreckung durchführen zu lassen, womit dann die Restschuld bezahlt werden kann.

Auch das Eigenkapital des Kreditnehmers spielt bei der Baufinanzierung eine gewisse Rolle. Kreditnehmer müssen einen Anteil der geforderten Bausumme selbst übernehmen. In der Regel sind dies 20 bis 30 Prozent des Bau- oder Kaufpreises. Wenn das Eigenkapital eher hoch ist, fallen die Zinsen für das Baudarlehen geringer aus.

Es gibt aber auch Immobilienfinanzierungen, bei denen man kein Eigenkapital benötigt. Dann sind aber die verlangten Zinsen für das Darlehen relativ hoch angesetzt. Wenn keine privaten Sicherheiten bei dem Kreditnehmer vorhanden sind, ist die Bonität im Rahmen der Bonitätsprüfung niedriger.

Verbraucherschützer raten ihren Klienten, keine Immobilienfinanzierung ohne ein gewisses Eigenkapital in Anspruch zu nehmen. Man sollte eher ein paar Jahre warten und etwas eigenes Kapital ansparen, bevor man mit dem Bau oder dem Kauf einer Immobilie beginnt.

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