Was ist eine Investitionszulage? – Erklärung & Beispiel

Investitionszulage schnell und einfach erklärt

Bei der Investitionszulage handelt es sich um eine staatliche Zahlung, die dem Steuerpflichtigen für bestimmte Investitionen gewährleistet wird. Dazu zählen unter anderem die Anschaffung neuer Produktionsstätte oder die Herstellung von abnutzbaren, beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. Im Rahmen der Investitionszulage sind lediglich Erstinvestitionsvorhaben vom Staat förderfähig.

Das Investitionszulagengesetz als Basis

Die Grundlage der Investitionszulage bildet das Investitionszulagengesetz. Dieses wurde im Laufe der Jahre mehrfach aktualisiert und zum Teil neu verfasst, sodass zeitlich befristete Förderungen stets fortgesetzt werden konnten. Dabei fand jedoch eine zeitliche Anpassung der Fördersätze nach unten statt.

Der Investitionszulage geht die Förderung der neuen Bundesländer zu Grunde. Durch diese staatliche Unterstützung soll der Erhalt von Betriebsstätten in den jeweiligen Bundesländern gefördert, sodass die Wirtschaftsstruktur verbessert und Arbeitsplätze gesichert werden. Vor allem die verarbeitende Industrie, die produktionsnahen Dienstleistungen sowie die Beherbergungsbranche sollen von diesen Zulagen profitieren. Generell zielt das Investitionszulagengesetz auf die Förderung von Sachinvestitionen in Betriebsstätten in den neuen Bundesländern ab.

Zusammenfassung und Definition der Investitionszulage

• staatliche Fördermaßnahme zur Unterstützung der neuen Bundesländern
• Zulagen für betriebliche Erstinvestitionen in Sachanlagen und Immobilien
• Erstmaliger Förderzeitraum von 2010 bis 3023
• Steuerfreier Zusatzertrag ohne eine Minderung von Abschreibungen
• Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur

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