Was ist eine Personalkostenquote? – Erklärung & Beispiel

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Die Quote ermittelt sich aus dem Aufwand den ein Unternehmen für seine Mitarbeiter hat und der Leistung, die es erbringt. Die Kennzahl dient lediglich dazu, Unternehmen der selben Branche miteinander zu vergleichen. verschiedenartige Branchen hingegen dienen für einen Vergleich nicht.

Die Berechnung der Personalkostenquote

Im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnung können die Kosten ermittelt werden, die einem Unternehmen für seine Mitarbeiter entstehen.

Die Umsatzerlöse werden mit den Personalkosten verrechnet. Die dabei entstehende Quote ist die Personalkostenquote und soll in der Praxis Aufschlüsse darüber geben, ob Personal eingespart werden muss oder nicht.

Bei Werten, die über 50 Prozent betragen, sind die Personalkosten verhältnismäßig hoch. Allerdings kann dies wiederum auch nötig sein, wenn die spezielle Branche dies erfordert (z.B. weil gut ausgebildete Spezialisten angestellt werden müssen, um Umsatzziele zu erreichen)

Zu berücksichtigen sind allerdings weitere Faktoren. So muss immer die frage zulässig sein, ob die selben Umsatzerlöse mit weniger Mitarbeiter auch erreicht worden wäre oder ob Personalabbau nicht wiederum zu Umsatzverlusten führt. Voreilige Schlüsse sind nicht angebracht.

Vergleiche innerhalb einer Branche

Die Personalkostenquote ist nur dann aussagekräftig, wenn ein Unternehmen diesen Wert von einem Konkurrenzunternehmen kennt und dessen Quote beispielsweise deutlich niedriger ausfällt.

So ließe sich der Rückschluss zu, dass die selbe Gesamtleistung auch mit weniger Personalkosten zu erreichen wäre.

Branchenübergreifend sind die Vergleiche hingegen wenig sinnvoll, da auch immer das Lohnniveau und die Fixkosten eine enorme Bedeutung haben.

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