Was ist eine Trypophobie? – Erklärung

Trypophobie = Angst vor Löchern

Bis vor kurzem war die Trypophobie nur ein Internet Phänomen gewesen. Doch dank dem unzähligen Austausch über etliche soziale Netzwerke, Foren und Blogs wächst die Zahl derjenigen, die wirklich unter solch einer Angst leiden. Denn unter einer Trypophobie ist nämlich die Angst vor Löchern zu verstehen. Doch woher genau rührt die Angst vor den Löchern?

Die Trypophobie ist nämlich die Bezeichnung für die Angst einer Anhäufung unregelmäßig angeordnete Löcher. Ebenso ist die Anhäufung von Beulen oder Dellen als eine Trypophobie zu bezeichnen. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie die Angst vor Löchern. Jedoch sollte jedem bewusst sein, dass die Trypophobie keine anerkannte medizinische Erkrankung ist! Diese Angststörung ist vor allem in Blogs oder in Internetforen erkennbar, in denen Tausende von Usern behaupten, dass sie unter diesen Angstzuständen leiden.

Welche genauen Symptome können bei einer Trypophobie auftreten?

Zu den stärksten Auslösern einer Trypophobie können natürliche Objekte wie Lotusblüten, Bimssteine oder sogar Honigwaben gehören. Bei manchen der Personen, die unter einer Trypophobie leiden, können ebenso die vergrößerten Poren der menschlichen Haut als unangenehm empfunden werden. Aber ebenso gehören von Menschen geschaffene Dinge wie die Luftschokolade oder der Küchenschwamm dazu. Die häufigsten Anzeichen, dass eine Person unter einer Trypophobie leidet sind das Unwohlsein bis hinüber zum Schwitzen oder sogar Herzrasen und Übelkeit.

Die genauen Umstände, weshalb manche Personen unter einer Trypophobie leiden sind nicht endgültig geklärt. Etliche Forscher haben sich mit diesem Phänomen beschäftigt und können jedoch keinen klaren Verdacht äußern. Es wird vermutet, dass die starke Abwehrreaktion ein evolutionärer Mechanismus sein muss. Denn unser Gehirn assoziiert mit den gesehenen Löchern eine Gefahr. Denn Löcher in Wunden sind immer ein Hinweis auf einen Befall mit Maden oder mit Parasiten zu verstehen. Deswegen sind gerade Unbehagen und Abscheu gegen diese vergrößerten Bilder ein natürlicher Prozess, zumindest aus evolutionärer Sicht.

Andere Wissenschaftler sind hingegen der Meinung, dass gerade die Gemeinsamkeit bei Mustern von giftigen Tieren und Pflanzen eine Trypophobie auslösen können. Das liegt einerseits darin begründet, dass die hell-dunklen Kontraste, die das Auge beim Anblick der Löcher wahrnimmt, beispielsweise mit der Haut von giftigen Kröten, Oktopussen und Königskobras verglichen werden.

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