Was ist eine Tupperparty/Tupperabend? – Aufklärung

Was ist eine Tupperparty

Den Begriff Tupperware hat jeder schon einmal gehört; wir Deutschen lieben sie auch einfach. Die kleinen, nützlichen Brotdosen sowie andere Aufbewahrungs- und Haushaltsartikel bis hin zu Kosmetika sind nun einmal unheimlich praktisch. Doch wo genau kauft man die Ware eigentlich, wenn man keine gebrauchten Teile möchte? In einem Laden hat man Tupperware seltsamerweise noch nie gesehen, sondern nur nachgemachte No-Name-Produkte. Komisch, nicht wahr?

Und wenn man noch einmal genauer überlegt, ist einem auch noch nie Werbung von dieser Marke vorgekommen; weder im Fernsehen noch in der Zeitung oder anderen Anzeigen. Die Tupperware erfreut sich doch nicht nur hierzulande großer Beliebtheit, aber wie schafft der Konzern es bloß, seine Produkte zu verkaufen? Näheres dazu erfahren Sie hier.

Geschichte der Tupperparty

Die Firma wurde im Jahr 1946 gegründet und zeichnete sich damals noch durch nichts Besonderes aus. Die Waren wurden ganz normal in den gängigen Geschäften verkauft, allerdings blieb der große Enthusiasmus bei den Kunden leider aus. Die Tupperware verkaufte sich schlichtweg sehr schlecht, sodass das Unternehmen enorme Verluste machte.

Der Inhaber, Silas Tupper, der für die Dosen ein patentiertes Verschlusssystem entwickelt hatte, tat alles in seiner Macht stehende, um die Marke dennoch zu retten, und suchte daher nach alternativem Möglichkeiten, um seine Produkte besser zu vermarkten. Die Idee der Tupperparty wurde geboren.

Das Konzept der Tupperparty

Tupper war von dem Konzept der Stanley Home Products angetan. Das Prinzip war denkbar einfach: Es gab zwei Verkäufer, Thomas Damigella und Brownie Wise, welche die Produkte live im Haus der potentiellen Kunden vorführten. Mit der Zeit wurde die ganze Idee noch etwas verfeinert, sodass die Tupperparty entstand, wie wir sie heute kennen.

Produktliebhaber oder aber auch Leute, die sich einen kleinen Nebenverdienst verschaffen wollten, stellten ihre Wohnung oder ihr Haus zur Verfügung, um die besagte Party auszurichten. Sie mussten Freunde, Familie und Bekannte einladen, welche dadurch auf die Tupperware aufmerksam wurden und sich ebenfalls entschlossen, einige der Artikel zu kaufen. Der Gastgeber der Party erhielt für seine Mühe entweder Gratisartikel der Firma oder auch Rabatte.

Das Konzept etablierte sich rasend schnell und die Tupperware war in aller Munde; schließlich konnten die Kunden sich vor Ort von den Funktionen überzeugen und sich sogar gleich noch mit Freunden darüber austauschen. Ein voller Erfolg für das Unternehmen! Auch heute noch ist dies die wichtigste und effizienteste Vertriebsmöglichkeit für die Tupperware.

Tupperpartys heutzutage

Noch immer werden die Partys genau auf diese Art und Weise abgehalten; es ist nur noch einfacher geworden, diese auszurichten. Laut Website der Tupperware solle man schnell einen Verkäufer in seiner Nähe kontaktieren, einen Termin abmachen, anschließend seine Freunde einladen und einen schönen Abend genießen, das war es auch schon. Ziemlich simpel, nicht wahr?

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