Was ist eine Umfinanzierung? – Erklärung & Beispiel

Als Umfinanzierung, oder auch Umschuldung wird kurz und knapp der Vorgang bezeichnet, wenn die bestehenden Verpflichtungen abgelöst werden.

Wann ist eine Umfinanzierung sinnvoll?

Sinnvoll ist eine solche Umfinanzierung dann, wenn bisherige Veträge schlechtere Konditionen haben, als neu aufgenommene Darlehen. In diesem Fall werden nicht nur die Zinskonditionen, sondern auch die Kreditraten für den Kreditnehmer, durch eine solche Umfinanzierung beeinträchtigt.

Der Unterschied zwischen fester Zinsbindung und einem Konsumdarlehen

Es gibt einen Unterschied bei Krediten, welche man als Kreditnehmer aufnehmen kann. Es kommt bei der Umfinanzierung dabei immer darauf an, welche Art von Darlehen man gewährt bekommen hat. So gobt es zum Beispiel die feste Zinsbindung, welche sich dadurch auszeichnet, dass Vorfälligkeitszinsen zu zahlen sind. Diese Vorfälligkeitszinsen sind dafür verantwortlich, dass ein Ersparnis, welches durch die Umfinanzierung eintreten kann, erheblich gemindert werden kann. Ein solcher Fall sind zum Beispiel Immobilienkredite.

Anders sieht das bei den sogenannten Konsumdarlehen aus, bei welchen die Privatpersonen keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. Dies ist dank einer neuen EU-Richtlinie möglich, durch welche die Umfinanzierung ganz einfach und unkompliziert durchgeführt werden kann, ohne dass zusätzliche Kosten, wie zum Beispiel durch die Vorfälligkeitsentschädigung, entstehen. Die einzigen Kosten, welche bei der Umfinanzierung anfallen, sind die Bearbeitungsgebühren bei der Ausreichung von einem neuen Darlehen.

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