Was ist eine Umsatzsteuerliche Organschaft? – Erklärung & Beispiel

Unter der umsatzsteuerlichen Organschaft versteht man im Grunde genommen nichts anderes, als die Regelung, welche dafür verantwortlich ist, die Erhebung und auch die Bezahlung der Umsatzsteuer für die Beteiligten zu vereinfachen. Dabei ist diese Regelung vor allem für Konzerne wichtig, in welchendiese Anwendung findet.

Dabei gibt es einen Vorteil, welcher darin besteht, dass die Umsatzsteuer, nicht bei Lieferungen und bei Leistungen anfällt, wenn diese die Voraussetzung erfüllen, dass sie zwischen den einzelnen Teilen stattfinden.

Mutter- und Tochtergesellschaft

Bei Konzernen gibt es in der Regel eine große Muttergesellschaft und eine oder auch mehrere Tochtergesellschaften, welche die Umsatzsteuer jeweils immer an die Muttergesellschaft melden müssen. Genau dort setzt die umsatzsteuerliche Organschaft an, in dem sie die Umsatzsteuermeldungen und -zahlungen für die Tochtergesellschaften mit der Muttergesellschaft regelt und vereinfacht.

Die Voraussetzungen

Damit zwischen den einzelnen Unternehmen keine Umsatzsteuer anfällt und somit eine umsatzsteuerliche Organschaft greift, ist es wichtig, dass alle Bestandteile des Unternehmens oder der Gesellschaft eng miteinander verbunden sind und somit auch in einem oder in mehreren Bereichen über einen gemeinsamen Handel verfügen.
Zudem kommt die Voraussetzung, dass die Muttergesellschaft die Mehrheit der Stimmrechte besitzen muss und die unterschiedlichen Tochtergesellschaften eine Mehrheitsbeteiligung haben.

Desweiteren wird auch die wirtschaftliche Eingliederung zur Voraussetzung, was im Klartext bedeutet, dass die Tochtergesellschaften tief und fest mit der Muttergesellschaft verbunden sein müssen. Dabei geht es expilizit gesagt um die Umsatztätigkeit, sprich den Anteil der Produkte oder auch der Dienstleistungen, welche die Tochtergesellschaften an die Muttergesellschaft liefern.

Auch die organisatorische Eingliederung ist eine Voraussetzug, welche erfpllt sein muss, damit die umsatzsteuerliche Organschaft bejaht werden kann. Diese Voraussetzung wird vor allem von den natürlichen Personen erfüllt, welche in den Unternehmen und in der Muttergesellschaft tätig sind.

Eine Tochtergesellschaft muss sich so in die Muttergesellschaft eingliedern, indem die Entscheidungen, welche in einem solchen Unternehmen getroffen werden, für eine enge organisatorische Verflechtung mit der Muttergesellschaft sorgen.

Die Merkmale der umsatzsteuerlichen Organschaft

Die Merkmale einer solchen umsatzsteuerlichen Organschaft sind zum einen die Bürokratievermeidung zwischen der Muttergesellschaft und seiner Tochtergesellschaften, indem Umsatzsteuerzahlungen rationalisiert werden. Damit die Bürokratie umgangen werden kann, ist es sehr dringend notwenig und eine sehr große Voraussetzung, dass die Muttergesellschaft mit den Tochtergesellschaften eng und tatsächlich miteinander verknüpft sind.

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