Was ist eine Wahrscheinlichkeitsverteilung in VWL? – Erklärung & Beispiel

Definition

Mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsverteilung werden den Zufallsvariablen Wahrscheinlichkeiten zu geordnet.

Beispiel zweimaliger Münzwurf:

Vorderseite: Kopf
Rückseite: Zahl
Zufallsvariable: Anzahl der Köpfe

Hier kann die Zufallsvariable die Werte 0 (Zahl und Zahl), 1 (Kopf und Zahl) oder (Zahl und Kopf) oder 2 (Kopf und Kopf) annehmen.

Ist dies der Fall, dann lautet die Wahrscheinlichkeitsverteilung 0:1/4=0,25, 1:1/4+1/4=2/4=1/2=0,5 und 2:1/4= 0,25.

Wahrscheinlichkeitsverteilung

Diese Wahrscheinlichkeitsverteilung bezeichnet den Wert einer gewissen Zufallsvariable. Es wird zwischen diskreten und stetigen Wahrscheinlichkeitsverteilungen unterschieden.

Diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Die Arten von diskreten Wahrscheinlichkeitsverteilungen sind die diskrete Gleichverteilung (das Ergebnis hat die gleiche Wahrscheinlichkeit-Würfel), Binominalverteilung (es gibt nur zwei mögliche Wahrscheinlichkeiten- Medikament wirkt oder nicht), Multinominalverteilung (Zufallsexperimente mit mehr als zwei Möglichkeiten-Würfel mit 6 Augen), hypergeometrische Verteilung (ziehen ohne zurücklegen, keine Wiederholung ist möglich- Lotto), Poissonverteilung (für seltene Ergebnisse mit geringen Wahrscheinlichkeiten-Autounfälle in einem Ort), geometrische Verteilung (wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit erst beim 1., 2., 3.,etc. Versuch einen Erfolg zu haben).

Stetige Wahrscheinlichkeitsverteilung:

Normalverteilung (die wichtigste Verteilung-natürliche Größen (Körpergröße und Gewicht, Exponentialverteilung (Lebensdauer, Berechnung von Wartezeiten und zu deren Kürzung), stetige Gleichverteilung (ebenfalls um Wartezeiten zu berechnen und zu deren Kürzung).

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.
Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de
Geschäftsführer der Immocado UG (haftungsbeschränkt)

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