Was ist Kapitalismus? – Erklärung & Beispiel

Wenn Kapitalismus herrscht, dann ist die Marktwirtschaft kapitalistisch. Bei dieser Marktwirtschaft ist das Privateigentum an den Produkten dominierend. Oft wird der Kapitalismus auch als Individualismus bezeichnet. Bei dieser Wirtschaftsform sind die Eigentumsrechte klar definiert und die Produktion sowie der Konsum wird allein durch den Markt gesteuert. Gründer des Kapitalismus ist Adam Smith. Er hatte Den Begriff des Kapitalismus zum ersten Mal in seinem Werk ,,Wohlstand der Nationen“ erwähnt.

Die unterschiedlichen Strömungen

Über die Jahrhunderte hat der Kapitalismus verschiedene Strömungen erfahren, die sich teilweise überdecken, teilweise jedoch auch in völlig verschiedene Richtungen weisen. Besonders erwähnenswert sind die Nationalökonomie, der Neoklassizismus und der Keynesianismus.

Neoklassizismus

Bei der Theorie des Neoklassizismus geht es den Akteurin in der Wirtschaft und der nutzen und die Maximierung des Nutzens. Die optimale Verteilung von knappen Ressourcen wird dadurch gewährleistet, in dem es bei den Gütern keine Charakteristik über die persönlichen und räumlichen Präferenzen gibt. Findet eine nicht Einhaltung der Rahmenbedingungen statt für dich zu einem Versagen des Markts. Der Staat kann in den Markt eingreifen und beispielsweise Steuern auf erlegen. Dadurch können neue Anreize entstehen und die Verteilung der Güter erfolgt effizienter.

Kritik am Kapitalismus

Für den Kapitalismus gibt es immer viele Gegenstimmen. Zum einen aus ethischer Sicht. Hier wird die Ansicht vertreten, dass der Wachstum und Wohlstand zu einer ungleichen Verteilung führt und bestimmte Personengruppen dadurch ausscheidet. Auch was die Nachhaltigkeit betrifft, soll der Kapitalismus schädigen sein. Auch bei der Kontrolle der Rahmenbedingungen zeigen sich Nachteile des Kapitalismus. So kann der Markt im Inland zwar vom Staat kontrolliert werden, international kann dies jedoch nicht erfolgen. Dies betrifft beispielsweise Klimaschutzprotokolle.

Kapitalismus und Kommunismus

Der Kommunismus entwickelte sich im 19 Jahrhundert, nachdem es zu viele kritische Stimmen über den Kapitalismus gab. Bei dem Kommunismus sollte das Ziel die soziale Gleichheit und Gerechtigkeit geben. Die Abschaffung von Klassen sollte dazu führen, dass alle Menschen gleich behandelt werden. Die Vertreter waren Marx und Engels.

Kapitalismus – Zusammenfassung

  • Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung in der die Produktion vom Markt gesteuert wird.
  • ,,Wohlstand der Nationen“ (1776) von Adam Smith diente als Grundlage des Kapitalismus.
  • Im 19. Jahrhundert meldeten sich kritische Stimmen von Marx und Engels.
  • Beim Kapitalismus ist das Endziel der maximale Gewinne; damit verbundene ethische und soziale Probleme werden nicht beachtet.

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