Was ist Preisdumping? – Erklärung & Beispiel

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Wenn Waren so günstig angeboten werden, dass sie sogar noch günstiger sind als ihre eigenen Herstellungskosten, so spricht man so Preisdumping. Diese Preispolitik ist nicht legal und dient einzig und alleine dazu, konkurrierende Unternehmen nach und nach vom Markt zu vertreiben.

Das Ziel des Preisdumpings

Volkswirtschaftlich ist das Preisdumping besonders gefährlich, denn es entspricht nicht den eigentlichen Gegebenheiten am Markt und berücksichtigt keinerlei Marktpreise. Die Preiskalkulation wird dabei vollständig ignoriert und die Preise werden lediglich so bemessen, dass sie am Markt die günstigsten sind und für die Kunden daher die erste Wahl sein sollen.

Der Marktanteil soll damit vergrößert werden und später werden die Preise dann am Markt orientiert und erhöhen sich über die Jahre nach und nach. In der Zwischenzeit kann die Konkurrenz aber vollständig vom Markt verdrängt werden.

Dort gibt es Preisdumping

In jeder Branchen kann es Preisdumping geben. Supermärkte unterbieten sich immer wieder mit sehr niedrigen Preisen und möchten damit die Kuden in ihre Märkte locken. Innerhalb der Branchen ist schnell klar, wie hoch der Einkaufspreis ist und Konkurrenten können einfach erkennen, dass hier Preisdumping betrieben wird.

Es ist nicht erlaubt und kann daher gemeldet werden. In der Regel schreiten die Behörden hier schnell ein und untersagen das Verhalten.

Das tut die Politik

Auch international ist Preisdumping ein großes Thema, z. B. wenn ganz produzierende Teilbereiche einer Branche nach Asien abwandern. Die Politik achtet darauf, dass ein Gleichgewicht besteht, darf und möchte sich aber in die Preisgestaltung auch nicht zu sehr einmischen.

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