Was ist Underlying? – Erklärung & Beispiel

Auf dem Kursmarkt gibt es immer bestimmte Entwicklungen, welche von bestimmten Werten abhängig sind und sich an Hand deren entwickeln. Dabei ist Underlying der Basiswert, welcher die Grundlage für das Derivat liefert, von welchen diese besagte Kursentwicklung abhängt.

Dabei gibt es auf dem Kursmarkt viele unterschiedliche Derivate oder auch sogenannte Finanzinstrumente, zu welchen unter anderem die Optionen, die Futures und auch binäre Optionen gehören. Wichtig zu wissen ist dabei, dass diese Finanzinstrumente allesamt abgeleitete Produkte sind und in ihrem eigentlichen Sinne keinen eigenen und vollwertigen Wert besitzen. Ihren Wert bekommen diese Derivate dadurch, dass sich sich auf einen echten Wert, den sogenannten Baiswert oder eben auch Underlying genannt, beziehen und sich von diesem ableiten.

Ein Beispiel

Ein Beispiel für den Basiswert, oder auch Underlying, ist zum Beispiel der Kauf einer binären Option. Wenn eine solche binäre Option gekauft wird, welche sich auf den DAX-Indes bezihet, dass ist genau dieser DAX-Indes das Underlying zu der binären Option. Das bedeuted im Klartext, dass sich der Wert der binären Option an der Entwicklung des Wertes des Underlyings, dem DAX-Indes, orientiert.

Formen des Undelyings

Das Underlying taucht auf dem Markt in Form von einem Indizes, Aktien, Währungen oder auch Rohstoffen auf.

Das Underlying und das Finanzderivat

Wie das Finanzderivat und der Basiswert zusammenhängen, und wie sich das Zusammenspiel abspielt, läuft folgendermaßen ab:

Wenn ein Investor ein solches, beliebiges Finanzderivat auf dem Markt kauft, dann hat diese keinen eigenen Wert. Handelt es sich bei diesem Derivat zum Beispiel um eine Option, dann werden nicht diese direkt auf dem Markt gehandelt, wie es zum Beispiel mit den Aktien auf dem Börsenmarkt der Fall ist, sondern von einer Bank oder von einem anderen, beliebigen Finanzdienstleister ausgegeben.

Dadurch, dass sich der Investor eine Option oder ein anderes Derivat kauft, sichert sich dieser keinen bestimmten Wert, sondern das Recht ein Underlying in Zukunft zu dem Preis kaufen oder auch verkaufen zu können, welchen dieses zu der Zeit des Kaufes des Derivates hat.

Die Formen des Underlyings

Wie bei den Derivaten, gibt es auch bei den Underlyings bestimmte, unterschiedliche Finanzinstrumente, wie zum Beispiel eine Aktie, eine Anleihe, ein Rohstoff, ein Index oder auch ETF.

Wenn der Anlege sich das zu dem Underlying zugehörige Dinanzderivat kauft, dann hängt dessen Wertentwicklung dann auch an dem Underlying, zu welchem das Derivat gehört.
Dabei spielt natürlich die Veränderung des Kurses eine Rolle, da je nach dem welches Derivat der Investor gekauft hat, die Kursveränderungen den Basiswert und somit auch den Wert des Derivates überproportional beeinflussen und sich auf diesen übertragen.
Ein Beispiel ist zum Beispiel die Verwendung eines Zertifikates mit dem Hebelfaktor 10. Nimmt man an, dass der Basiswert an Wert gewinnt und dieser ungefähr 1 Prozent ist, dann wirkt sich diese Änderung des Basiswertes in der 10 Fachen stärke auf das Derivat aus.

Ein Beispiel

Um die Funktionsweise noch besser verstehen zu können, wird gerne das Beispiel der CFD-Position verwendet.

So ist zum Beispiel die Daimler-Aktie ein Underlying und bietet somit den Basiswert, welcher sich auf seine Derivate auswirkt. Kauft sich ein Investor ein solches Derivat für 100 Euro und besitzt der Hebelfaktor den Wert 10, dann spekuliert dieser mit seiner Investition und der Position des Underlyings darauf, dass sich der Wert in naher Zukunft steigern wird. Wenn dies der Fall ist, dann steigt nicht nur der Wert des Underlyings, sondern auch die CFD-Position an.

Steigt der Kurs dieser Aktie zum Beispiel auf einen Kurs von 55 uro, dann bedeuted dies, im Verhältnis zu dem Wert, einen 10 prozentingen Anstieg des Kurses.
Dadurch, dass der Investor jedoch nicht in die Aktie investiert, sondern in ein CFD investiert hat, welches des Hebelfaktor 10 hat, macht dieser in dem genannten Fall einen 100 prozentigen Gewinn, was aber genau so gilt, wenn der Kurs abfällt und der Investor einen Verlust verzeichnet.

Eine Zusammenfassung

Der Basiswert, an welchem sich die Finanzderivate orientieren und, welcher einen Einfluss auf den Gewinn oder den Verlust des Investors hat, wird auch Underlying genannt. Dabei können anderen Arten von Finanzinstrumenten als Basiswert, bzw. Underlying dienen.

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