Was ist Volumentabak & was ist der Unterschied? Aufklärung

Was ist Volumentabak & was ist der Unterschied

Rauchen wird immer teurer. Betrug der Preis für eine Schachtel Premiumzigaretten (19 Stück) im Jahr 2002 noch 3 Euro, so zahlte man im März 2019 bereits 6,70 Euro für eine Schachtel (20 Stück) der gleichen Marke. Umgerechnet auf eine Zigarette veränderte sich der Preis von circa 16 Cent im Jahr 2002 auf etwa 34 Cent im Jahr 2019. Dies bedeutet eine Preissteigerung von über 100 %. Die Hauptursache für den immensen Preisanstieg ist eine massive Erhöhung der Tabak- und Mehrwertsteuer in dem Zeitraum von 2002 bis 2019.

Kein Wunder also, dass Raucher versuchen, eine Alternative zum Konsum von normalen Zigaretten zu finden. Eine Möglichkeit stellt der Kauf von Volumentabak und damit die eigene Herstellung von Zigaretten dar.

Was ist Volumentabak?

Beim Volumentabak handelt es sich um Tabak, der locker, meist in einer Dose, manchmal jedoch auch in einer Box oder einem Beutel angeboten wird. Die Art und Weise, wie der Tabak geschnitten und verarbeitet wurde führt dazu, dass zwischen den Fasern viel Platz frei bleibt. Er ist also sehr voluminös und füllt die Dose deshalb oft ganz aus, deshalb auch der Name „Volumentabak“.

Was ist der Unterschied zum Feinschnitt?

Durch ein spezielles Verfahren erhält der Volumentabak also seine Fülle. Der Feinschnitt ist hingegen nicht so locker und schließt deshalb auch weniger Luft ein. Für das eigene Drehen oder Stopfen der Zigaretten bedeutet dies, dass die Zigarette mit Volumentabak unter Umständen schneller verglüht, als die Zigarette mit Feinschnitt. Um den Preis vergleichen zu können ist es auch wichtig, das Gewicht zu beachten und nicht nur die sichtbare Menge.

Was ist der Unterschied zu normalen Zigaretten?

Im Vergleich zu normalen Zigaretten verglüht die selbst gestopfte oder gedrehte Zigarette vermutlich ebenfalls viel schneller, als eine normale Zigarette, wobei dies auch abhängig davon ist, wie dicht die Zigaretten beispielsweise gestopft sind.

Der entscheidende Unterschied ist jedoch der Preis. Pro selbst gemachter Zigarette kann man von einem Preis von ca. 10 Cent ausgehen. Dies bedeutet im Vergleich zu einem Stückpreis von derzeit ca. 34 Cent für gekaufte Zigaretten einen Preisunterschied von ungefähr 1:3. Das heißt, dass der Raucher mehr als dreimal so viele Zigarette zur Verfügung hat, wenn er selbst stopft oder dreht. Er könnte also statt einen Monat lang normale Zigaretten, ungefähr dreieinhalb Monate lang selbst gemachte Zigaretten rauchen.

Was muss man beim eigenen Herstellen von Zigaretten beachten?

Der Tabak darf nicht zu locker gestopft oder eingedreht werden, da sonst zu viel Luft mit eingeschlossen wird und die Zigaretten beim Anziehen Löcher bekommen und außerdem sehr schnell verglimmen. Andererseits darf der Tabak nicht zu fest gestopft sein, da man sonst nicht richtig anziehen kann und die Gefahr besteht, dass die Zigarette ständig ausgeht. Ein gutes Mittelmaß ist also entscheidend.

Welches Zubehör benötigt man für die eigene Produktion von Zigaretten?

Wenn man Zigaretten drehen möchte, braucht man abgesehen vom Tabak Zigarettenpapier, sogenannte „Papers“ und eventuell zusätzlich Filter. Man kann die Zigaretten entweder von Hand drehen oder eine Rollmaschine benutzen.

Weiterhin ist es möglich Zigaretten für den Eigenbedarf zu stopfen. Man benötigt dafür neben dem Tabak Hülsen mit integriertem Filter und eine Stopfmaschine. Bei den Stopfmaschinen unterscheidet man zwischen mechanischen und elektrischen Maschinen.

Wo ist Volumentabak erhältlich?

Volumentabak kann man im Tabakgeschäft, an der Tankstelle, teils in Supermärkten und heutzutage selbstverständlich auch im Internet kaufen.

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