Was macht man im Beruf der Erzieherin? – Steckbrief

Den ganzen Tag Windeln wechseln und streitende Kinder auseinander bringen? Der Alltag einer Erzieherin klingt für die meisten Menschen eher wenig attraktiv. Dabei hat der Job viel zu bieten. Hier erfährst Du, was die Ausbildung abläuft und was dich anschließend erwartet.

So lange dauert die Ausbildung

Erzieher/in ist ein staatlich anerkannter Beruf. Die Ausbildung muss also nicht selbst finanziert werden. Allerdings hängt das auch davon ab, wo man den Beruf erlernt und wer der Träger der jeweiligen Einrichtung ist. Es gibt einen schulischen Ausbildungsteil und eine Abschlussprüfung. Die Ausbildung dauert zwischen 2 und 6 Jahren und vorausgesetzt wird wenigstens ein Realschulabschluss.

Erzieher werden deutschlandweit gesucht.

So sieht der Arbeitsalltag aus

Wer in einer Kinderkrippe arbeitet, hat es mit den Allerkleinsten zu tun. Gut möglich, dass man dort schon Säuglinge betreut, die erst wenige Wochen alt sind und hierfür sind natürlich Fortbildungen nötig. Denn der Umgang mit Babys ist etwas anderes als der Umgang mit einem Kindergartenkind.

Die Kleinsten brauchen viel Nähe und dafür aber kaum echte Erziehungsarbeit. Ihr Leben spielt sich zwischen Schlafen und Fläschchen ab.

Aber es gibt auch ältere Krippekinder. Wer wiederum in einem Kindergarten die Jüngsten zwischen 2 und 6 Jahren betreut, hat jede Menge um die Ohren und kann sein Erlerntes auch praktisch anwenden.

„Nur aufpassen?“

Natürlich müssen Erzieher/innen auf die Kinder aufpassen. Schließlich darf ihnen nichts passieren. Aber Kinder möchten auch unterhalten werden und etwas lernen. Das klappt im Alltag mal gut und auch mal weniger gut – Je nach Einrichtung und Betreuungsschlüssel.

Auch die täglichen Mahlzeiten und Turnübungen können ein fester Bestandteil im Arbeitsalltag sein. Der Beruf ist sehr vielseitig – Aber Kinder muss man eben lieben! Ob das der Traumberuf werden kann, ist eine Typfrage. Man muss mit Lautstärke gut umgehen können und hat bestimmte einige schöne Momente im Alltag. Kinder können viel Zuneigung und Liebe zeigen und man beeinflusst die Erziehung der Kinder zum Großteil mit. Das kann zu vielen Glücksmomenten führen und man hat oft das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun.

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