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Was macht man im Französisch LK? + Vor & Nachteile

  • by Anatoli Bauer
Was macht man im Französisch LK

Die Themen im Französisch-LK erstrecken sich von Frankreich heute, dem Individuum und dem Anderssein, über Formen der menschlichen Existenz bis zu den Herausforderungen des modernen Menschen. Im Detail betrachtet bedeutet dies die Auseinandersetzung mit Themen wie dem Zusammenleben und menschlicher Beziehungen, soziale Gegebenheiten, Identität und kulturelle Vielfalt, Aufgaben und Perspektiven der Erzählung und der digitalen Revolution. Im Weiteren befasst sich der Studierende genauer mit Themen wie Deutschland und Frankreich im Herzen Europas, dem Anderen begegnen, Erforschen und entdecken, Migration und Bevölkerungswachstum, sich auflehnen und kämpfen. Ein ebenso wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Selbstfindung, dem Traum und der Wirklichkeit, der Suche nach dem Glück, der Freiheit und der Verantwortung, dem Guten und dem Bösen. Vertiefend widmet sich der Kurs der Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt, der Umwelt, der Globalisierung, dem persönlichen Engagement sowie dem politischen Engagement.

Wichtige Informationen für die Qualifikationsphase

In der Qualifikationsphase für den Kurs setzt sich der Studierende mit folgenden Textsorten verbindlich auseinander: komplexe authentische Texte, fiktionale und nicht-fiktionale Texte, Hör- und Hörsehtexte, mindestens zwei Romanen, einem Drama, Kurzgeschichten und ausgewählten Gedichten aus verschiedenen Epochen. Besondere Werke und weitere Textauszüge aus verschiedenen Jahrhunderten sind im Leistungskurs verbindlich, der literarische Schwerpunkt liegt auf der Gegenwartsliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Qualifikationsschwerpunkte liegen dabei im Erfassen und Wiedergeben von Textaussagen, beim Analysieren, Interpretieren und Argumentieren, dem Werten und der persönlichen Stellungnahme zu den jeweiligen Texten und Aufgaben.

Voraussetzungen für den LK

Um erfolgreich und motiviert am Leistungskurs teilnehmen zu können, sollten alle Zeiten und ihre Funktionen, die indirekte Rede, die Zeitenfolge, der Umgang mit ein- und zweisprachigem Wörterbuch, die Redemittel für die Unterrichtsgespräche, die persönliche Stellungnahme, sowie die argumentativ gestützte Stellungnahme bereits beherrscht werden. Der Unterricht im Leistungskurs findet durchgängig in der Fremdsprache statt.

Ziele im Leistungskurs und Übungsschwerpunkte

Die Ziele im Leistungskurs liegen auf der einen Seite im Hör- und Leseverstehen, andererseits in der mündlichen Äußerung und der Textproduktion. Beim Hörverständnis geht es um einen von Muttersprachlern vorgetragenen Text, welcher global und detailliert zu erfassen ist. Außerdem sollen im Gespräch Äußerungen des Partners verstanden und wiedergegeben werden können. Der Schwerpunkt im Leseverständnis liegt auf literarischen und Sachtexten, welche in einem gehobenen sprachlichen Niveau verfasst sind. Diese sollen beim Lesen verstanden werden, der Studierende soll im Stande sein, Textarten und Sprachvarianten zu unterscheiden. Weiters sollen sprachliche Mittel sowie Aufbau und Absicht eines Textes erkannt werden, und Bezüge zu seinen inhaltlichen Aussagen sollen hergestellt werden können. In der mündlichen Äußerung und Textproduktion geht es darum, sprachlich und sachlich angemessen zu reagieren, und seine eigenen Gedanken in rechter Weise vortragen zu können. Gelesenes und Gehörtes sollen ebenfalls in sprachlich richtiger Form und verkürzt wiedergegeben werden können, die Texte sollen kommentiert und richtig interpretiert werden können.

Unterschiede Leistungskurs und Grundkurs

Der Leistungskurs unterscheidet sich vom Grundkurs in der Komplexität des Stoffes, dem Grad der Differenzierung, der Höhe des Abstraktionsniveaus und der Selbstständigkeit bei der Lösung von Problemen. Ebenso ist eine hohe selbstständige Lesebereitschaft im Leistungskurs eine wesentliche Grundvoraussetzung.

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