Was sind Adverbien? – Erklärung, Beispiele, Merkmale

Ein Adverb ist ein Beiwort für ein Verb, kann aber auch eine nähere Bestimmung für ein Substantiv sein. Es definiert nähere Umstände eines Geschehens und kann nicht flektiert werden.

Hierbei existieren verschiedene Arten von Adverbien, welche die Umstände des Geschehens genauer darlegen. Diese sind: Lokaladverbien, Temporaladverbien, Modaladverbien, Kausaladverbien, Frage- und Relativadverbien, Pronominaladverbien.

Merksatz und Beispiele:

Ein Adverb definiert die genannten Umstände in einem Satz genauer.
Dabei übernehmen sie unterschiedliche Aufgaben im Satzbau, woraus sich die unterschiedlichen Arten von Adverbien bilden.

1. Lokaladverbien (Adverb des Ortes – Wo? Wohin? Woher?)

da, dort, draußen, diesseits, hinten, links, rechts, nirgends, herab, jenseits, überall, drinnen, außen, oben, vorn, irgendwo

2. Temporaladverbien (Adverb der Zeit – Wann? Wie lange?)

anfangs, früh, morgens, mittags, nachmittags, abends, nachts, neulich, jemals, gestern, stündlich, nun, jetzt, jährlich, ehemals, bald, nächstens, spät, bisher, nie

3. Modaladverbien (Adverb der Art und Weise – Wie? Wie oft? Wie sehr? Auf welche Art und Weise?)

blindlings, flugs, keineswegs, halbwegs, meinerseits, allerdings, oft, schwerlich, selten, manchmal, sicher, natürlich, gewiss, unbedingt, keinesfalls, ziemlich

4. Kausaladverbien (Adverb des Grundes – Warum? Wieso? Wozu?)

damit, dadurch, dafür, dazu, also, wodurch, daraus, deshalb, deswegen

5. Die Frage- und Relativadverbien

worüber, womit, mit wem, worum, worin

6. Das Pronominaladverb (hier, da, wo + Präposition)

daneben, damit, hierauf, daneben, hierunter, davor, dazwischen, hierunter, dazu, hiermit, hiervon, wobei

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