Was sind Außerordentliche Erträge? – Definition & Beispiel

Definition

Außerordentliche Erträge erklären sich durch eine Erfolgskennzahl eines Betriebes, die einmalig oder ungeplant auftritt. Ursprünglich entwickelte sich der Begriff aus den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung. Sie haben sich neben den Ergebniskategorien des Finanzergebnisses und des Betriebsergebnisses, die den Normalbetrieb beschreiben, entwickelt. Der gesonderte Ausweis ist notwendig, damit diese Sonderposten in der betriebswirtschaftlichen Auswertung an höherer Bedeutung gewinnen und somit die Zahlen des Betriebs nicht schmälern.

Kennzeichen außerordentlicher Erträge

Außerordentliche Erträge sind in der Regel nicht geplant und treten zumeist nur einmal auf. Im Gegensatz zu Rückstellung, die gebildet werden, wenn ein Verlust drohen könnte. Sofern ein Unternehmen mit mehreren zusammengefasst betrachtet wird oder auch viele Tochtergesellschaften hat, dann können außerordentliche Erträge auch aus Verkäufen von Vermögenswerten der jeweiligen Firmen entstehen.

Ebenso kann eine einmalige Subvention für die Entstehung eines außerordentlichen Ertrags verantwortlich sein. Hierzu zählen keine Stützungskäufe. Diese erfolgen dann, wenn ein Unternehmen Waren eines anderen Unternehmens oberhalb des Verkaufswertes erwirbt, damit die Gewinne des Unternehmens, das die Waren verkauft, erhöht wird. Dies wird nur als Umsatzerlös und damit Gewinn verbucht und mit einer Anmerkung versehen.

Überblick

Außerordentliche Erträge sind Sonderposten, die nicht geplant waren und zumeist einmalig sind. Sie sind nicht der üblichen Geschäftstätigkeit zuzuordnen. Sie werden getrennt bewertet, damit die betrieblichen Kennzahlen nicht verfälscht werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here