Was sind Bereitschaftskosten? – Erklärung & Beispiel

Bereitschaftskosten sind fixe Kosten, die für die Bereitschaft zur Herstellung der Waren anfallen. Sie sind beschäftigungsunabhängig und bleiben im Zeitraum konstant. Typische Beispiele sind Stromkosten, Mietkosten oder Abschreibungen. Im Gegensatz zu Bereitschaftskosten sind variable Kosten nicht unabhängig von der produzierten Menge.

Bereitschafskosten vs. Leistungskosten

Als Bereitschaftskosten werden jene Kosten bezeichnet, die anfallen, um produktionsbereit zu sein. Dabei spielt die Anzahl an produzierten Stück keine Rolle. Das Gegenteil von Bereitschaftskosten sind Leistungskosten (variable Kosten), deren Höhe von der tatsächlich produzierten Stückzahl abhängt. Typische Leistungskosten sind beispielsweise Material- oder Lohnkosten, die nur dann anfallen, wenn die Produktion auch wirklich läuft.

Klassische Bereitschaftskosten

Ein klassisches Beispiel für Bereitschaftskosten sind Mietkosten. Diese fallen unterschiedlich von der produzierten Stückzahl oder der Anzahl an erbrachten Leistungen an. So muss ein Bäcker die fixe Miete seines Lokals bezahlen, die unabhängig von der Anzahl an verkauften Brötchen ist.

Ein weiteres Beispiel ist die Grundsteuer, die beispielsweise für im Eigentum befindliche Lager- und Produktionsgebäude zu bezahlen ist. Ihre Höhe ist genauso unabhängig von der Produktionsmenge wie die Kosten für Abschreibungen. Schließlich müssen Maschinen für die Bereitschaft zur Produktion angeschafft werden, der Kauf hat jedoch keine direkte Auswirkung auf die letztlich hergestellte Stückzahl.

Bereitschaftskosten – Übersicht

  • Kosten für die alleinige Bereitschaft zur Produktion
  • Unabhängig von der produzierten Stückzahl
  • Bereitschaftskosten vs. Leistungskosten

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