Was sind Betriebsstoffe? – Erklärung & Beispiel

Betriebsstoffe sind ein wichtiger Bestandsteil in der Produktion, werden aber im Produktionsprozess verbraucht. Sie sind somit kein teil des Fertigen Erzeugnisses.

Betriebsstoffe sind also Materialien, welche im Gegensatz zu Hilfs- oder Rohstoffen, nicht direkt in das Produkt eingehen, aber für die Fertigung unbedingt gebraucht werden.

Allgemeines zu Betriebsstoffen

Betriebsstoffe werden auch Werksstoffe genannt. Sie werden in der Produktions verbraucht gehen aber nicht substanziell in des Produkt ein. Sie sind somit den sogenannten Verbrauchsgütern unter zu ordnen.

Aus der Sicht der Bilanzierung werden Betriebsstoffe immer aktiviert. Sie sind daher ein Teil des Umlaufvermögens, um genauer zu sein ein Teil der Vorräte. Sie werden deshalb dem Niederwertprinzip zugeordnet, was auf die niedrigen Anschaffungs- und auch Herstellungskosten zurück zu führen ist.

Unterscheidung zu Rohstoffen und Hilfsstoffen

Zunächst werden Roh-, Hilfs- und auch Betriebsstoffe in der Bilanz zusammengefasst. Dies ist unter Umständen sinnvoll, da die Stoffe für die Produktion von anderen Produkten eingesetzt werden. Es gibt jedoch Unterschiede. Zum Beispiel besteht ein Auto, welches als fertiges Erzeugnis anzusehen ist, zum größten Teil aus dem Rohstoff Aluminium.

Hilfsstoffe dienen jedoch nur dazu, das fertige Erzeugnis zu verbessern. Hier handelt es sich bei unserem Beispiel zum Beispiel um die Scheiben, welche aus Glas bestehen. Betriebsstoffe wiederum werden für die Produktion eingesetzt, jedoch gehen diese nicht in das fertige Erzeugnis ein. In unserem Beispiel kann es zum Beispiel der Strom für die Maschinen sein, die an der Produktion beteiligt sind.

Betriebsstoffe – Betriebsmittel

Oft werden beide Begriffe als Synonym verwendet, was aber nicht korrekt ist. Ein Betriebsmittel ist eine Anlage, die der Produktion dient und ein Betriebsstoff ist zum Beispiel der Strom, der diese Anlage betreibt.

Zusammenfassung:

Fertigungsstoffe, die in der Produktion verbraucht werden, nennt man Betriebsstoffen

Sie sind kein substanzieller Bestandteil des Endprodukts

In der Bilanz werden sie nach dem Niederwertprinzip bewertet

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