Was sind die IAS IFRS? – Erklärung & Beispiel

Kurz & einfach erklärt

IAS (International Accounting Standards) und IFRS (Internatinoal Financial Reporting Standards) bezeichnen internationale Rechnungslegungsstandards. Diese Regeln wurden entwickelt, damit die Unternehmen einheitliche Standards für ihre Jahresabschlüsse nutzen können. IAS und IFRS sind internationale Regeln, in Deutschland entspricht dies dem Handelsgesetzbuch.

Wofür nutzt man IAS und IFRS?

Diese Standards werden in der Wirtschaft benutzt, damit man auch international die Betriebsergebnisse miteinander vergleichen kann. Diese Standards gelten länderübergreifend bei der Information über die Lage und Entwicklung eines Unternehmens. Zusätzlich gibt es auch nationale Gesetze für Jahres- und Konzernabschlüsse.

Durch die IFRS kann man Firmenergebnisse international miteinander vergleichen, und man erhält eine gewisse Transparenz. Die IAS (International Accounting Standards) beschreibt diese Regeln in etwas kleinerem Rahmen. Die internationalen Standards bieten einen Rahmen für die Gesetze, die die einzelnen Nationalstaaten für ihre Unternehmen erlassen.

IAS IFRS als Framework

Man nutzt die IAS IFRS Standards international als Rahmen für die staatliche Gesetzgebung, daher bezeichnet man sie auch als Framework. Sie werden in Englisch formuliert, und schon bei den Übersetzungen muss ein Treuhänder vor Ort sein. Bei diesen Normen gibt es zwei Grundprinzipien: Das wichtigste ist der Grundsatz der Periodenabgrenzung, hierbei geht es um die korrekte zeitliche Zuordnung von einzelnen Positionen. Das zweite Prinzip ist das Fortführungsprinzip, das eine Grundlage für die Bewertung der einzelnen Posten der Bilanz anbietet. Ansonsten könnte man in diesem Bereich sehr leicht falsche Eindrücke erzeugen.

Bei Festlegung dieser Standards und Normen wird immer davon ausgegangen, dass der Betrieb normal weitergeführt wird. Das deutsche Handelsrecht bemüht sich vor allem um den Gläubigerschutz, und die internationalen Standards sollen nur korrekte Informationen über das Vermögen, die Finanz- und die Ertragslage einer Firma liefern. In Deutschland gelten diese Normen seit der Unterzeichnung durch die EU-Kommission, sie gelten auch für alle anderen Mitgliedsstaaten der EU.

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