Was sind Leerzeiten? – Erklärung & Beispiel

Wenn aufgrund enormer Schwankungen der Nachfrage keine Produktion stattfindet, wird dies als Leerzeit bezeichnet. Während der Leerzeiten müssen die Kosten für Personal usw. trotzdem weiter gezahlt werden. Unternehmen sind immer bemüht keine Leerzeiten entstehen zu lassen. Zu diesem Zweck gibt es komplizierte Kapazitätsplanungen und flexible Arbeitszeiten.

Leerzeiten gibt es vor allem in Branchen, die nur saisonal tätig sind oder tägliche Schwankungen nicht durch gelagerte Waren ausgleichen können.

Leerzeiten – Branchensache

Je nach Branche können Leerzeiten kaum vermieden werden.

Beispiele:

  • Wintersportorte
  • Hotels und Pensionen haben nur im Winter geöffnet
  • Über den Sommer sind sie geschlossen
  • Strombörse
  • Herunterfahren von Grundlastkraftwerken während Nachfrageeinbruch soll vermieden werden
  • Nachfrageeinbruch zu Uhrzeiten zwischen 0-2 Uhr in der Nacht
  • Strompreis sinkt dann zum Teil auf Null

Es gibt verschiedene Ansätze von Unternehmen, Leerzeiten zu vermeiden:

  • Um Herunterfahren von Grundlastkraftwerken während Nachfrageeinbruch zu vermeide
  • Preismodelle wie „Early Bird“ für Kunden, die besonders früh aufstehen
  • Dadurch kann Leerzeit am Morgen kann minimiert werden
  • Preisschwankungen werden ausgeglichen
  • Kunden werden auf Leerzeiten umgelenkt und weg von üblichen Stoßzeiten
  • Sehr hohe Rabatte bei Angebotsüberhang

Zusammenfassung

In Leerzeiten werden Maschinen oder Personal nicht genutzt, um Produkte zu erstellen oder Dienstleistungen zu erbringen. Leerzeiten entstehen, wenn keine Nachfrage existiert und die Produkte nicht lagerbar sind.

Optimierte Planung der Kapazitäten und flexible Arbeitszeiten sowie Preisanpassungen und Lenkungen der Nachfrageaktivität können Leerzeiten vermeiden.

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