Was sind monetäre & nicht monetäre Ziele in BWL? Aufklärung

Was sind monetäre & nicht monetäre Ziele in BWL

Arten von Zielen in der Betriebswirtschaftslehre

In der BWL wird zwischen verschiedenen Arten von Zielen unterschieden. Dabei handelt es sich um vier verschiedene Zielformate, die untereinander harmonieren können, aber auch in einem Zielkonflikt stehen können. Die vier verschiedenen Zielarten lauten:

  • monetäre Ziele,
  • nicht-monetäre Ziele,
  • soziale Ziele und
  • ökologische Ziele.

Viele der sozialen und ökologischen Ziele gehören sowohl zu den nicht-monetären, als auch monetären Zielen, warum man vor allem die nicht-monetären und monetären Ziele in der BWL genauer betrachtet.

Monetäre Ziele in der Betriebswirtschaftslehre

Monetäre Ziele sind Ziele, die die Finanzen des Unternehmens betreffen und in Zahlen und Werten ermittelt und bewertet werden. Zu diesen Zielen gehören beispielsweise:

  • der Umsatz,
  • der Gewinn,
  • die Liquidität,
  • der Marktanteil,
  • das Wachstum und
  • die Fluktuationsrate.

Bei der Zieldefinition kann man genau definieren, wie die Zielwerte sich verändern sollen. So kann der Umsatz sich verdoppeln, der Gewinn um 5% steigen oder die Liquidität sich messbar verbessern. Es sind quantitative Ziele.

Nicht monetäre Ziele in der Betriebswirtschaftslehre

Zu den nicht-monetären Zielen, zählen wichtige Ziele, die vor allem die Qualität darstellen und somit eine bedeutende Rolle für den anhaltenden Erfolg eines Unternehmens darstellen. Die nicht monetären Ziele sind nicht direkt messbar oder aus der Bilanz eines Betriebs ersichtlich.

Zu diesen Zielen zählen vor allem Ziele, die die “wahrgenommene” Wirkung des Unternehmens beschreiben. Hierzu zählen beispielsweise:

  • das Image und Prestige,
  • der Markenwert und
  • die Kundenzufriedenheit.

Außerdem gehören zu den nicht-monetären Zielen auch soziale und ökologische Ziele, die ein Unternehmen erreichen will.

Die sozialen Ziele beschreiben die Mitarbeiterzufriedenheit, die Arbeitsatmosphäre und das soziale Engagement, wie beispielsweise das Sponsoring.
Zu den ökologischen Zielen gehören alle Maßnahmen, die ein Unternehmen erreichen will, um damit einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Dies kann die CO2 Freiheit eines Unternehmens durch eine möglichst geringe Umweltbelastung sein, ebenso wie die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen.

Diese Ziele sind vor allem qualitative Ziele und nummerisch schwer darstellbar.

Beispiele für monetäre und nicht monetäre Ziele

Monetäre Ziele:

  1. Der Umsatz soll im kommenden Halbjahr im deutschen Markt um fünf Prozent gesteigert werden.
  2. Der Gewinn der Gesamtsparte A in einem Unternehmen wird im zweiten Quartal von 300.000 Euro auf 350.000 Euro erhöht.
  3. Der Marktanteil wächst in drei Jahren um jeweils zwei Prozent zum Vorjahr.
  4. Die Mitarbeiter-Fluktuationsrate soll in den nächsten drei Jahren um vier Prozent reduziert werden.

Nicht monetäre Ziele:

  1. Die Kundenzufriedenheit soll deutlich zunehmen.
  2. Das Unternehmen will in den nächsten zwei Jahren als Marke wahrgenommen werden.
  3. Die Qualität der Fahrzeuge soll weiter steigen.

Die Ziele werden dabei auf Leitungsebene festgelegt und auf die verschiedenen Bereiche im Unternehmen heruntergebrochen, die dann wiederum die Teilziele entsprechend im vorgegebenen Zeitraum erreichen müssen.

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