Was sind Referenzadressen in der Bewerbung?

In Deutschland sind Referenzen in der Bewerbung noch eher die Ausnahme. Umso mehr kann mit einer aussagekräftigen positiven Referenz gepunktet werden. Referenzadressen können in der Bewerbung angegeben werden, damit der Arbeitgeber sie kontaktieren kann, um sich ein Bild von Ihnen zu machen. Sie sollten sich von der Kontaktperson vorher in jedem Fall eine Erlaubnis einholen, dass diese samt Adresse genannte werden darf.
Eindrucksvoller ist jedoch ein Referenzschreiben. In einem Referenzschreiben werden die beruflichen und persönlichen Vorzüge eines Bewerbers hervorgehoben.

Geeignete Referenzdressen sind zum Beispiel ehemalige Arbeitgeber, Mentoren, Funktionäre aus einer ehrenamtlichen Tätigkeit, Chefs und Vorgesetzte, Vorsitzende von Sportvereinen oder Professoren. Um die Professionalität der Referenz zu wahren, sollten die Referenzgeber auf keinen Fall mit Ihnen verwandt, verschwägert oder in irgendeiner anderen Form verbunden sein. Wichtig ist auch, dass sie Ihnen in der Hierarchieebene überstellt sind und über einen längeren Zeitraum mit Ihnen zusammengearbeitet haben. Nur so können sie Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber wichtige und brauchbare Informationen liefern.

Im Gegensatz zu einem Arbeitszeugnis wird in einem Referenzschreiben das Hauptaugenmerk auf die persönlichen Stärken und weniger auf die beruflichen Kompetenzen gelegt. Wichtige Punkte, die in einem Referenzschreiben vorkommen sollten, sind das Verhältnis zum Verfasser des Schreibens, der genaue Zeitraum, in dem eine Zusammenarbeit bestand, die Aufgaben, die in dieser Zeit erledigt wurden und die persönlichen Qualitäten, die sich dabei herausstellen ließen. Darüber hinaus wird die Person vom Verfasser insgesamt gelobt und als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin weiterempfohlen. Der Referenzschreiber erklärt sich zudem bereit, dass mit ihm in Kontakt getreten werden darf, sollten noch weitere Fragen bestehen.

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