Was sind Termineinlagen? – Erklärung & Beispiel

Termingelder oder auch Termineinlagen besitzen eine feste Kündigungsfrist beziehungsweise eine konkrete Laufzeit, in der die Kunden keinen Zugriff auf das Geld haben. Die Banken zahlen dann höhere Zinsen auf die Einlagen, als auf Sparanlagen oder Tagesgeldkonten.

Der Bankkunde legt sein Geld bei der Bank für einen festen Zeitraum an und muss dabei zustimmen, nicht auf das Geld zugreifen zu können. Die Bank kann dann mit dem Geld Kredite tilgen und weiter arbeiten. Die Kunden erhalten dafür im Gegenzug höhere Zinsen auf das geliehen Kapital. Im Gegensatz dazu können Anleger beim Tagesgeldkonto täglich über ihr Geld verfügen. Wird die Einlage vor Ablauf der Frist gekündigt, hat der Anleger keinen Anspruch auf die Zinszahlungen mehr.

Die zwei Formen von Termineinlagen

  • Die erste Variante kann durch Kündigungsgelder erfolgen. Dabei wird weder von der Bank noch vom Anleger ein Zeitraum festgelegt, nur eine Kündigungsfrist. Wenn der Anleger von der Kündigungsfrist keinen Gebrauch macht, kann man diese ewig laufen lassen. Die Bank bietet dann verschiedenen Zinsvarianten an, um auf Änderungen des volkswirtschaftlichen Niveaus anzupassen. Da die Laufzeit unbegrenzt ist, müssten die Banken sonst ein sehr hohes Zinsrisiko tragen. Die Kündigung kann dann innerhalb von wenigen Wochen oder mehreren Jahren betragen.
  • Die zweite Variante nutzt verschiedene Laufzeiten. Man nennt diese Einlagen auch Festgelder. Gerade im Bereich der privaten Anlagemöglichkeiten werden Festgelder genutzt. Die einfache Handhabung ist hier ausschlaggebend. Die Anleger wissen bereits zu Vertragsabschluss, wann Sie wieder auf ihre Anlage zurückgreifen können. Banken garantieren dann eine Festverzinsung über die komplette Laufzeit des Festgeldes.

Wieso und wann kommen Termineinlagen zum Einsatz?

Wer clever sparen will und weiß, dass er eine gewisse Zeit keinen Nutzen im Gesparten hat, der kann auf Tagesgelder zurückgreifen. Die Festgelder eignen sich dann besonders gut, da diese hohe Zinsen einbringen. Die goldene Regel im Bereich der Termineinlagen ist: Je länger die Laufzeit, desto mehr Zinsen oder desto höhere Zinssätze gewähren die Banken. Dabei kann man von Laufzeiten zwischen einem Monat oder mehreren Jahren wählen. Wenn Sie sich für die Anlage über Termineinlagen entschieden haben, achten Sie auf die folgenden Kriterien:

  • Die Mindesteinlage: Generell legen Banken eine Summe fest, die mindestens angelegt werden muss. Dabei gibt es diese Anlageform schon für wenige hundert Euro, bis hin zu tausende von Euros
  • Die Zinshöhe: Je höher die gebotenen Zinsen desto attraktiver das Angebot. Am Markt finden sich enorme Unterschiede, abhängig davon welche Bank man nutzt
  • Die Art der Verzinsung: Banken können die Auszahlung der Zinsen am Ende eines jeden Jahres oder zum Ende der Termineinlage durchführen

Termineinlagen – Eine Zusammenfassung

  • Termineinlagen besitzen eine feste Kündigungsfrist
  • Banken zahlen hierfür höhere Zinsen als bei Tagesgeldkonten
  • Dabei können Zeiträume zwischen wenigen Wochen oder mehreren Jahren gewählt werden
  • Achten Sie auf die Faktoren: Mindesteinlage, Zinshöhe und die Art der Verzinsung

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