Was versteht man unter „Deichsellast“? – Aufklärung

Wer für den Führerschein gerade lernt oder eine Last mit einem Anhänger transportieren möchte, stößt schnell auf das Wort Deichsellast. Viele Antworten zur Berechnung und idealen Beladung sind schnell gefunden, eine richtige Definition jedoch nicht. Hier klären wir genau darüber auf, was man unter Deichsellast versteht.

Die Deichsel oder Anhängerdeichsel

Das Beladen eines Anhängers ist keine leichte Angelegenheit. Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben aber vor allem ein sicherer Transport der Güter sind das A und O. Die Deichsel ist eines der wichtigsten Teile am Anhänger selbst. Auch Anhängerdeichsel genannt, handelt es sich dabei um die Zugvorrichtung, die auf dem Anhänger angebracht ist. Mit dieser Vorrichtung wird der Anhänger an der Anhängerkupplung des Pkws befestigt.

Was versteht man unter Deichsellast?

Die Deichsellast selbst, welche vordergründig als Stützlast bezeichnet wird, gibt das Gewicht an, welches von der Anhängerdeichsel auf die Verbindungsvorrichtung am Wagen drückt. Hierzu gibt es Mindest- und Höchstwerte, welche unbedingt eingehalten werden müssen. Die Werte sind in der Betriebsanleitung des Anhängers sowie auf dessen Typenschild unter Stützlast vermerkt. Sollten die Werte unterschiedlich sein, ist das Typenschild ausschlaggebend.

Ist die Deichsellast zu gering, schwankt der Anhänger während der Fahrt hin und her. Ist die Last zu hoch, drückt es den Pkw nach hinten und die Vorderräder werden nicht mehr richtig belastet. Für einen sicheren Transport mit einem Anhänger sollte die Deichsellast unbedingt kontrolliert werden. Dazu gibt es spezielle Stützräder mit einer integrierten Gewichtsanzeige. Im Notfall kann jedoch auch eine Badezimmerwaage Abhilfe schaffen.

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