Was zu beachten ist beim Kurantrag über die Rentenversicherung

Fühlen Sie sich krank, ausgelaugt oder schlapp? Dann könnten Sie eine Kur gebrauchen. Das geht mit einen Kurantrag bei der Krankenkasse oder mit einer Rehabilitation über die Rentenversicherung nach Überwindung der Antragshürden.

Die erste Kurantrag Stufe zur Genesung – der Kurantrag

Sie benötigen entweder einen Termin :

  • beim Hausarzt,
  • beim Rententräger oder
  • bei der Krankenkasse

Kurantrag bei der Krankenkasse – der Antrag auf eine Rehabilitation

Die Kurmaßnahme vom Rententräger hat nichts zu tun mit einer herkömmlichen Kur. Sie ist eine Erholungsmaßnahme nach einem Kurantrag über die Krankenkasse, während die Rentenversicherung eine Rehabilitation meint. Diese soll die Gesundheit nach Unfall, Behinderung oder schwerer Krankheit sowie chronischen Erkrankungen wiederherstellen und die Erwerbsfähigkeit erhalten. Eine Minderung der Erwerbsfähigkeit wird dadurch verhindert. Die Rehabilitation geht generell vor einer Erwerbsunfähigkeitsrente.
Vor einer Antragstellung gehen Sie zu Ihrem Hausarzt und klären, ob ein Kurantrag oder ein Antrag auf Rehabilitation nötig ist. Damit ersparen Sie sich Zeit sowie unnötige Mühen. Der Arzt hilft Ihnen bei der Antragsstellung. Antragsunterlagen gibt es für die Kur bei der Krankenkasse oder der Rentenversicherung für die Rehabilitation.

Die Rehabilitationsmaßnahme der Rentenversicherung

Von der Rentenversicherung erhalten Sie die stationäre und / oder ambulante Rehabilitationsmaßnahme bei Kureinrichtungen. Nach einem Beratungstermin bekommen Sie die Unterlagen für den Arzt und für sich, nachdem der Berater die versicherungsrelevanten Voraussetzungen ermittelt hat. Ihr Hausarzt füllt alles aus und schickt es an die Rentenversicherung. Ihre umfangreichen Unterlagen können Sie zu Hause ausfüllen und Ihrem Berater abgeben. Die Unterlagen der Rentenversicherung sind sehr umfangreich. Ist etwas unklar, hilft Ihnen der Berater bei der Abgabe. Sie finden bei der Abgabe gemeinsam mit dem Berater die passende Kureinrichtung, die dann auf dem Antrag vermerkt wird.
Die Bearbeitung kann mehrere Wochen dauern, aber rechtzeitig vor Kurantritt bekommen Sie Bescheid. Lehnt die Rentenversicherung die Kur ab und bittet Sie, den Kurantrag bei der Krankenkasse zu stellen, gehen Sie mit dem Bescheid zum Hausarzt zur Beratung. Ihr Hausarzt weiß, ob ein Widerspruch sinnvoll ist oder der Antrag an die Krankenkasse mehr Erfolg verspricht.

Jeder Versicherte kann bei Bedarf eine Kurmaßnahme alle vier Jahre erhalten, bei Behinderung, schwerer chronischer Erkrankung auch kürzer. Sie haben während Ihrer Kur die gesetzliche Zuzahlung, die Sie bei einer Zuzahlungsbefreiung zurückerstattet bekommen. Die Fahrtkosten bekommen Sie von der Rentenversicherung oder. Krankenkasse einmal pro Strecke.

Fragen Sie vor dem Antrag immer den Hausarzt, den Rententräger oder die Krankenkasse.

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