Wechselkurssysteme in VWL leicht erklärt + Beispiel

Es gibt zwei verschiedene Wechselkurssysteme – den flexiblen und den festen Wechselkurs. Der Flexible Wechselkurs zeigt ausschließlich das Angebot und die Nachfrage auf den jeweiligen Märkten an. Dabei kann man feststellen, wie sich das auf die Währungsschwankungen auswirkt. Die Höhe der Wechselkurse kann sich mehrmals täglich sogar stündlich ändern. Bei dem flexiblen Wechselkurs wird auf die Leitkurse verzichtet.

Bei dem flexiblen Wechselkurs greift die Zentralbank nur selten und kurzfristig ein. Für einen flexiblen Wechselkurs spricht die Tatsache, dass man eine unkomplizierte Möglichkeit hat, Verschreibungen in sogenannten Kaufkraftparität der Währungen auszugleichen.

Der feste Wechselkurs unterscheidet sich von dem flexiblen Wechselkurs in der Tatsache, dass der Leitkurs entsprechend vorgegeben wird. Der Wechselkurs kann nur geringfügig in einer Bandbreite schwanken. Der Leitkurs wird von den betroffenen Ländern festgelegt. Man kann den Wechselkurs nicht maßgeblich beeinflussen.
Die Zentralbaken sind bei den festen Wechselkursen ebenfalls involviert. So hat zum Beispiel die Europäische Union. Diese hat sich für den festen Wechselkurs entschieden. Als weiteren Standard kann man sich die USA anschauen. Diese haben immer noch den Goldstandard. Dieser deckt die Kraft der Banknoten an. Das bedeutet, dass hinter den Banknoten sich entsprechend viel Gold versteckt (Goldreserven).

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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