Wehrmutstropfen; Wehmutstropfen oder Wermutstropfen – Schreibweise

Der Ausdruck „Wermutstropfen“ ist auf das Wermutkraut zurückzuführen, das sich durch seinen bitteren Geschmack auszeichnet. Auch wenn es für seine zahlreichen Heilwirkungen bekannt ist, ist der sprichwörtliche „Wermutstropfen“ überwiegend mit negativen Assoziationen verbunden. Von einem „Wermutstropfen“ ist dann die Rede, wenn etwas zwar größtenteils gelungen ist, aber einen kleinen Nachteil, Schwachpunkt oder Mangel aufweist.

Richtig: Wermutstropfen
Falsch: Wehrmutstropfen; Wehmutstropfen

Beispiele:

• Der einzige Wermutstropfen bestand in der Abwesenheit des Staatssekretärs.
• Es verwunderte alle, dass es keinen einzigen Wermutstropfen gab.
• Gelegentlich höre ich auch heute noch die damals geladenen Gäste von diesem Wermutstropfen reden.

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