Weimarer Republik: 5% Klausel – warum wurde diese eingeführt?

Die 5% Klausel ist ein fest integrierter Bestandteil der Politik, welche bei Wahlen Anwendung findet.
Diese Klausel vereinfacht die Bildung einer Politik und hat seinen Ursprung in der Weimarer Republik.
Genauer gesagt, hat die Politik aus den Vorkommnissen der Weimarer Politik gelernt, und möchte verhindern, dass eine ähnliche Situation, wie diese in der Weimarer Republik stattgefunden hat, verhindert wird und nicht noch einmal so vorkommen und passieren kann.

Was ist in der Weimarer Republik passiert?

In der Weimarer Republik gab es, nach vielen langen Jahren, zuerst einmal eine parlamentarische Demokratie nach dem Jahre 1918.
Als die erste Wahl für die Regierung stattgefunden hat, war es der Fall, dass es bis zu 18 Parteien in dem. Reichstag gab. Aus diesem Grund war es sehr schwer eine Regierung zu bilden und Koalitionen zu treffen.
Viele Menschen glauben, dass diese Tatsache schuld an den Vorkommnissen ist, welche 1933 entstanden und, dass diese Tatsache zu der Machtergreifung Hitlers geführt hat, was nicht stimmt und so nicht ganz korrekt ist. Was jedoch stimmt ist, dass eine so große Anzahl an vielen unterschiedlichen Parteien in dem Reichstag, zu einer Schwächung des Immunsystems der Demokratie sorgt. Und dies macht es für totalitäre Systeme natürlich einfacher an die Macht zu kommen und die Demokratie damit zu gefährden. Da dies in der Weimarer Republik vorgekommen ist und stattgefunden hat, hat man die 5% Klausel eingeführt.

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