Welche Atemschutzmasken schützen vor Viren & Bakterien?

Atemschutzmasken ffp3

In Zeiten von Grippewellen greifen viele Menschen zu Atemschutzmasken, um sich vor Ansteckungen mit Viren und Bakterien zu schützen. Bei Menschen im asiatischen Raum ist dies besonders üblich. Aber welchen Schutz bieten die verschiedenen Typen von Atemschutzmasken?

Einfache Mund-Nasen-Schutz-Masken

Die einfachen Masken für den Schutz von Mund und Nase bestehen aus einem dünnen Vlies aus Papier und werden mithilfe von Bändern hinter dem Kopf zugeknotet. Diese Masken werden meist in OP-Räumen genutzt. Das medizinische Personal trägt diese Schutzmasken, um die Patienten nicht mit Krankheitserregern anzustecken.

Wenn der Träger einer solchen Maske hustet oder niest, verbleiben die Tröpfchen aus Rachen uns Mund in der Maske.

Um einen dauerhaften Schutz zu gewährleisten, muss solch eine einfache Schutzmaske alle 2 Stunden gewechselt und hygienisch entsorgt werden. Längeres Tragen hebt die Schutzfunktion auf.

Der Träger dieser Atemschutzmasken kann sich vor Schmier- und Tröpfcheninfektionen schützen, allerdings nur in begrenztem Rahmen. Viren gelangen durch die Augen und den Mund in den Organismus, aber die Hände spielen dabei eine große Rolle.

Die Maske dient nur zum Teil dem Abfangen von Viren in den Tröpfchen, sondern sollen den Träger auch daran erinnern, sich nicht ständig an die Nase zu fassen oder die Augen zu reiben.

Halbmasken

Halbmasken bieten besseren Schutz als die einfachen Operationsmasken. Es gibt den Typ mehrlagige Einwegmaske sowie Halbmasken mit Filter. Diese kennt man aus dem Handwerkerzubehör. Daneben gibt es noch Kunststoffmasken mit Filtereinsatz und Ventil zum Ausatmen. Diese dienen vorwiegend zum Schutz vor gesundheitsgefährdenden Aerosolen und Stäuben.

In der EU gibt es diese Halbmasken in 3 Schutzklassen, genannt FFP

Die Masken der Schutzstufe FFP1 wirken besser als OP-Masken, haben aber keinen Virenschutz. Sie dienen Handwerkern, um normale Stäube aufzufangen, die den Absauggeräten entgehen.

Masken der Schutzklasse FFP2 schützen vor Stäuben, Rauch und Nebel in der Luft.

Masken der Schutzklasse FFP3 bieten Schutz vor Aerosolen, Bakterien, Viren, Sporen, Pilzen und Eiweißen aus der Luft. Auch Stäube und Asbestfasern werden abgefangen.

(Diese FFP3 Atemschutzmasken kann man sich aktuell auf meiner eigenen kleinen neuen Webseite unter https://atemschutzmaske-gegen-viren.com/ kaufen.)

Hochwertige Filtermasken können dem Träger aufgrund ihrer Bauart einen Schutz vor Infektionen bieten. Das gilt auch für hochansteckende Krankheitserreger, wie Tuberkulose oder Masern.

Der Schutz ist aber nur in Kombination mit weiteren Schutzmaßnahmen wirksam.
Dazu gehören strenge Einhaltung von Hygiene beim Anziehen von Schutzbrillen, Schutzmasken, Arbeitskleidung, Kitteln und Handschuhen. Einweggegenstände sind fachgerecht und hygienisch zu entsorgen. Desinfektion der benutzten Arbeitsgeräte beseitigt Erreger zum größten Teil.Regelmäßiges Händewaschen mildert eine Infektionsgefahr schon drastisch.

Die beste Schutzmaßnahme ist immer noch das regelmäßige Waschen der Hände mit einer guten Seife. Ein Desinfektionsmittel ist zusätzlich ein Muss, wenn man im Hygienebereich arbeitet, zum Beispiel in der Gastronomie, Kliniken, Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen.

Alle Schutzmasken helfen wenig, wenn man sich nach dem Berühren von Türgriffen, Haltestangen in der Bahn oder anderen Dingen auf öffentlichen Plätzen mit den Händen an der Nase berührt oder die Augen reibt. Nach dem Toilettengang ist das Händewaschen ebenfalls besonders wichtig, um das Eindringen von Krankheitserregern zu vermeiden.

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